Bergunglück in Tirol

Paar aus Dachau stürzt 150 Meter in die Tiefe

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Das Paar aus Dachau wurde von der Bergrettung mit dem Hubschrauber geborgen. Das rechte Bild zeigt die Verunglückten, die auf einem Schneefeld 150 Meter in die Tiefer gestürzt waren.

Finkenberg - Ein Paar aus Dachau ist am Dienstagnachmittag beim Bergwandern im Tiroler Zillertal auf einem Schneefeld 150 Meter in die Tiefe gestürzt.

Laut Polizei waren der wurde 55-jährige Mann und seiner 53-jährige Begleiterin auf dem Berliner Höhenweg im Bereich des Schönbichler Horns unterwegs. Sie hatten zuvor auf dem Furtschaglhaus übernachtet und wollten zur Berliner Hütte gehen. Da wurde ihnen ein Schneefeld zur tödlichen Gefahr: Auf etwa 3.000 Metern Höhe rutschten der Mann und die Frau rund 150 Meter in die Tiefe. Wie die Polizei mitteilt, wurde das Dachauer Paar bei dem Absturz "zum Teil lebensgefährlich verletzt". Wer von beiden in welchem Ausmaß verletzt wurde, ist vorerst unklar.

Wegen Regen und Schneefall konnte die Bergrettung zunächst keinen Helikopter einsetzen, um zu den Verunglückten zu gelangen. Als die Wolken kurz aufrissen, startete ein Hubschrauber aus dem Zillertal und barg die beiden mittels Tau.

Nach einer Erstversorgung durch Bergretter und Rettungsdienst in der Gemeinde Ginzling wurden die beiden von zwei Hubschraubern in die Klinik nach Innsbruck geflogen.

Paar aus Dachau im Zillertal abgestürzt

Paar aus Dachau im Zillertal abgestürzt

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