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Sturz löste Steinschlag aus

Bergwanderer stürzt auf Hochplatte 150 Meter in die Tiefe - Ersthelfer reanimieren ihn

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Mit dem RK2-Hubschrauber wurden der Bergretter und ein Notarzt zur Unglücksstelle gebracht.

Einem schwerstverletzten Wanderer ist die Bergwacht Steingaden-Peiting am Sonntag auf der Hochplatte zur Hilfe gekommen. Ersthelfer waren bereits dabei, ihn zu reanimieren.

Steingaden– Wie die ehrenamtlichen Bergretter mitteilen, waren sie am Vormittag von der Leitstelle Oberland alarmiert worden, da Wanderer einen Steinschlag beobachtet hatten und eine bewusstlose Person auf der Südseite der Hochplatte erkannten. Der angeforderte Hubschrauber aus Reutte nahm am Wankerfleck einen Bergretter auf und und brachte ihn gemeinsam mit dem Notarzt zur Unglücksstelle.

Die beiden lösten dort zwei Ersthelfer ab, die schon mit der Reanimation des Mannes begonnen hatten. Der Verunglückte, der auf dem Westgrat zur Hochplatte unterwegs war, war rund 150 Meter Richtung Süden abgestürzt. Der gemeldete Steinschlag war erst bei seinem Sturz ausgelöst worden.

Durch zusätzliches Rettungsgerät und zwei weitere Bergretter, die mit dem RK2-Hubschrauber in einem zweiten Anflug zur Unfallstelle gebracht wurden, konnte der Schwerstverletzte stabilisiert werden. In einem Bergesack gelagert nahm ihn der RK2 zusammen mit dem Notarzt auf und transportierte den Mann auf direktem Weg ins Unfallkrankenhaus nach Murnau.

Die alpine Einsatzgruppe der Polizei, die zur Beweisaufnahme mit dem Polizei-Hubschrauber zur Hochplatte kam, nahm die Bergretter auf und flog sie zurück zum Landeplatz am Wanker Fleck.

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