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Offenbar betrunkener Fahranfänger rammt Krankenwagen in Dachau: Sechs Verletzte – drei davon schwer

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Von: Thomas Eldersch

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In der Nacht auf Samstag kam es in Dachau zu einem schweren Unfall.
In der Nacht auf Samstag kam es in Dachau zu einem schweren Unfall. © Feuerwehr Dachau

Bei einem schweren Unfall in Dachau wurden sechs Menschen verletzt. Ein Auto krachte in die Seite eines Rettungswagens und warf diesen um.

Dachau – Ein 18-Jähriger überfuhr in der Nacht auf Samstag, 27. August, in Dachau eine rote Ampel und knallte seitlich in einen Rettungswagen. Dieser wurde durch die Wucht des Aufpralls umgeworfen und landete auf der Seite. Glücklicherweise war zu diesem Zeitpunkt kein Patient an Bord des RTW. Dennoch forderte der Unfall sechs Verletzte. Drei davon wurden schwer verletzt.

Nächtlicher Unfall in Dachau: Auto rammt Rettungswagen und wirft ihn um

Laut Angaben der Feuerwehr Dachau soll sich der Unfall gegen 3 Uhr nachts an der Kreuzung Theodor-Heuss-/Schleißheimer Straße ereignet haben. Ein wohl betrunkener 18-Jähriger war mit seinem Auto und drei Mitfahrern unterwegs, als das Unglück geschah. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei muss er wohl eine rote Ampel übersehen haben und fuhr einem Krankenwagen in die Seite. In diesem befanden sich zum Unfallzeitpunkt zwei Rettungssanitäter. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Wagen auf die Seite geworfen und kam so zum Liegen. Von der Polizei heißt es dazu: „Der Zusammenstoß (…) erfolgte derart heftig, dass der Rettungswagen auf die linke Seite kippte.“

Der RTW war zum Zeitpunkt des Unfalls auf der Fahrt zurück in die Zentrale und hatte deshalb keinen Patienten an Bord. Dennoch forderte der heftige Zusammenstoß mehrere Verletzte. Neben dem 39-jährigen Beifahrer des Krankenwagens wurden auch zwei Insassen des Autos schwer verletzt. Die drei Insassen sind 18, 19 und 22 Jahre alt. Der 37-jährige Fahrer des RTW und der 18-jährige Unfallfahrer wurden nur leicht verletzt, heißt es weiter.

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18-Jähriger rammt mit seinem Auto Krankenwagen: Polizei nimmt Blut vom Fahrer

Noch vor Ort kassierte die Polizei den Führerschein des Fahranfängers ein und ordnete eine Blutentnahme an. Die Feuerwehr musste keinen der Betroffenen aus den Fahrzeugen befreien, sorgte aber anschließend für die Beseitigung der Betriebsstoffe. Außerdem unterstützten die Helfer die ebenfalls hinzugerufenen Rettungskräfte. Die Säuberung und Räumung der Kreuzung zog sich nach Angaben der Feuerwehr über zwei Stunden hin. (tel)

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