Burg an der Würm entdeckt

Biber-Rätsel gelöst: Deswegen griff der Nager Menschen an

Stockdorf -  Das Biber-Rätsel ist keines mehr: Experten konnten am Donnerstag klären, warum Biber bei Stockdorf an der Würm Menschen attackierten.

Von einem Problem-Biber wollten Experten nie sprechen, nachdem die beiden Fälle von Attacken der Nager auf Menschen bei Stockdorf bekannt geworden waren. Und sie hatten Recht damit: Die Biber wollten nur ihre Familie verteidigen.

Am Donnerstag waren erneut Mitarbeiter des Starnberger Landratsamtes in Stockdorf an der Würm, und sie hatten Verstärkung mitgebracht: Gerhard Schwab, Bibermanager für Südbayern. Er bestätigte, was Biberberater Franz Wimmer schon tags zuvor festgestellt hatte: Es gibt an der Wurm einen bisher unbekannten Biberbau genau an jener Stelle, an der zwei Männer von den Nagern gebissen worden waren. Schwab konnte nach Angaben von Barbara Beck, Sprecherin des Starnberger Landratsamtes, auch die Bewohner der Burg identifizieren: ein Biberpaar mit Jungen.

Damit war für das Starnberger Landratsamt die Sache klar: Die Biber schützen ihre Jungen, wenn ihnen Menschen unwissentlich zu nahe kommen. Die Warnschilder bleiben vorerst stehen, weitere Maßnahmen sieht die Behörde nicht geboten.

Im Grubmühlerfeld zwischen Stockdorf und Gauting sollte man demnach nicht in der Würm baden und auch nicht durchs Wasser schlendern. Hunde sollte man anleinen und vom Wasser fernhalten.

Rubriklistenbild: © dpa

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