Gehäuteter Kater wie Müll entsorgt

Grausame Tierquälerei: Peta setzt Belohnung aus

Freising - Nach dem grausamen Fall von Tierquälerei in Freising hat die Tierrechtsorganisation Peta jetzt eine Belohnung für Hinweise auf den Täter ausgesetzt.

Unbekannte Tierquäler hatten in Billingsdorf einem Kater das Fell abgezogen und das tote Tier auf einer Straße einfach entsorgt. Der Polizei zufolge wurde das Tier „fachmännisch“ gehäutet. Unklar ist jedoch, ob der Kater bei der Häutung bereits tot war. Die Tierrechtsorganisation Peta setzt im Falle einer Tierquälerei nun eine Belohnung in Höhe von 500 Euro für Hinweise aus, die zur Ermittlung und Überführung des Täters oder der Täter führen. Zeugen, die Informationen zu diesem Fall beisteuern können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0152/37325400 zu melden eine E-Mail an Peta zu schreiben oder sich direkt an das zuständige Polizeirevier zu wenden.  

„Helfen Sie mit, diese brutale Tat aufzuklären“, sagt Kathrin Eva Schmid, Recherche-Koordinatorin bei Peta. „Tiere müssen vor derartigen Übergriffen geschützt werden. Kaltblütigen Handlungen gegenüber Tieren liegen oft schwerwiegende psychologische Störungen der Täter zugrunde. Möglicherweise schrecken der oder die Täter auch vor Gewalt an Menschen nicht zurück.“

Die Tierschutzorganisation weist darauf hin, dass der Handel mit Katzen- und Hundefell in der EU gesetzlich verboten ist. Doch es tauchen immer wieder sogenannte Rheumadecken auf, für die Katzen grausam getötet wurden.

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