Polizistin wird nicht mehr aufwachen

Bluttat in Unterföhring: Das sagt das Netz zur traurigen Nachricht

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Bei einem eskalierten Einsatz am Unterföhringer Bahnhof wurde die Polizistin angeschossen.

In ganz Deutschland zeigen sich Menschen betroffen von der hoffnungslosen Lage der jungen Polizistin, die in Unterföhring bei einem eskalierten Polizeieinsatz von einer Kugel in den Kopf getroffen wurde.

München - Eine schreckliche Meldung erschütterte München, Bayern und ganz Deutschland: Die seit der Schießerei im S-Bahnhof Unterföhring im Koma liegende 26-jährige Polizistin wird wohl nie mehr erwachen. Offenbar gibt es nichts mehr, was die Ärzte für sie tun können. Nachdem sich die niederschmetternde Botschaft am Donnerstag wie ein Lauffeuer durch alle Dienststellen der Münchner Polizei verbreitete, häufen sich die betroffenen Reaktionen im Internet.

„Diese Nachricht macht mich traurig. Meine Gedanken sind bei der in Unterföhring verletzten Polizistin und der gesamten Polizei Muenchen“, tweetet der Münchner Thomas Hartl, nach eigenen Angaben ehemaliger JVA-Beamter. 

„Einfach nur traurig“, zeigt sich Rouven Siegler aus Bad Endorf betroffen. 

„Wir denken an Dich!“, betont der Berliner Ableger der Deutschen Polizeigewerkschaft Einigkeit unter dem Hashtag #Polizeifamilie.

Auch unter den Facebook-Posts von Münchner Merkur und tz zu der schrecklichen Nachricht, welche vielfach geteilt wurden, drückten Leser ihr Mitgefühl aus. „Das ist das Schrecklichste was ich zum Lesen bekam“, zeigt sich Johannes Waldmann entsetzt.

„Es ist so schrecklich“, drückt Barbara Sternberg ihre Trauer aus,  „Vielen Dank an alle Polizistinnen und Polizisten, die sich dem Wahnsinn da draußen jeden Tag wieder stellen.“

„Es tut mir so leid“, klagt eine weitere Leserin, „Ich habe so gehofft, dass sie wieder aufwacht.“

Es war scheinbar nur eine banale Rangelei in der S8, zu der die junge Polizistin und ihr Kollege am Tattag gerufen wurden. Der psychisch kranke Alexander B. (37) war grundlos auf einen Fahrgast losgegangen und hatte ihm ins Gesicht geschlagen. Fahrgäste hielten B. in Schach. Die Polizisten holten den Elektriker in Unterföhring aus dem Zug.

Zunächst stand der 37-Jährige minutenlang scheinbar gelassen mit einem Zeugen und den Beamten auf dem Bahnsteig. Doch als auf dem Gegengleis eine S-Bahn einfuhr, versuchte er plötzlich, den Polizisten vor die Bahn zu stoßen. Bei dem folgenden Kampf entriss er ihm seine Dienstwaffe. Auch die Polizistin zog ihre Pistole, wurde aber von einer Kugel in den Kopf getroffen. Zwar überstand sie die Operation, doch blieb ihr Zustand kritisch und scheint hoffnungslos.

hs

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