Bürgermeister warnt

Bombe in Ismaning kein Einzelstück?

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Erste Anwohner werden evakuiert

Ismaning - Es könnte sein, merkte Bürgermeister Michael Seldmair bei der Pressekonferenz an, dass es sich bei der Ismaninger Fliegerbombe nicht um ein Einzelstück handelt.

„Man hat uns darauf aufmerksam gemacht, dass es sich um einen offensichtlich bewussten Abwurf auf freiem Feld auf dem Rückweg von Fliegereinsätzen über München handeln könnte. Die Freifläche wurde dann zum Entladen von Ballast genutzt. Dafür spreche Lage und Art der Bombe. Dieses Abwerfen könnte üblicherweise sechs bis acht weitere Bomben betreffen. Entsprechend werden wir das Umfeld sehr genau untersuchen müssen.“ Dass die Bombe in dem Feld seit 70 Jahren unentdeckt bliebe, liege an den Höhen. Das Ackern gehe etwa nur 30 Zentimeter tief in den Boden, wie jetzt bei der Kartoffelernte. Die Bombe aber lag 50 Zentimeter tief.

Fliegerbombe beim Ismaninger Sportpark

Fliegerbombe beim Ismaninger Sportpark

Annette Ganssmüller-Maluche

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