3 Verletzte, 300.000 Euro Schaden

Einfamilienhaus nach Feuer einsturzgefährdet

Eichenau - Bei einem Brand in einem Einfamilienhaus in Eichenau sind drei Menschen verletzt worden. Die Feuerwehr löschte unter erschwerten Bedingungen - vor allem, weil sie das Haus nicht betreten konnte.

Der Alarm ging um 6 Uhr ein: Polizei, Feuerwehr und Rettungsdienst mussten zu einem Brand in Eichenau ausrücken. Allerdings können die Einsatzkräfte das Haus nicht betreten, da Einsturzgefahr besteht. So bleibt nur, von außen zu löschen.

Die Bewohnerin, eine 85-jährige Frau, hatte das Haus nach Ausbruch des Brandes selbst verlassen können. Sie erlitt eine leichte Rauchgasvergiftung und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Bilder vom Brand in Eichenau

Drei Verletzte und Einsturzgefahr: Bilder vom Brand in Eichenau

Verletzt wurden auch zwei Rettungskräfte: Beim Einsatz erlitt ein Feuerwehrmann einen Stromschlag, ein anderer leichte Schnittwunden. Sie hatten das Haus betreten, als die Einsturzgefahr noch nicht bestand. Da erst die Gasleitung zum Haus gekappt werden musste, war der abgebrochene Löschangriff von Innen erst sehr spät möglich - das Haus brannte laut Polizei trotz des massiven Einsatzes der Feuerwehr vollständig aus.

Weil es keinen entsprechenden Abschalt-Schieber für die Gasleitung gibt, musste die Straße aufgerissen und die Leitung händisch gekappt werden. Das Risiko, das Haus bei einer bestehenden Gas-Leitung zu betreten, konnte die Feuerwehr nicht eingehen.

Der Schaden beläuft sich ersten Schätzungen zufolge auf rund 300.000 Euro.

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