Einsatz in Heimstetten

Schock am Vatertag: Zimmer in Doppelhaus steht in Flammen

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In einem Zimmer im 1. Obergeschoss einer Doppelhaushälfte in Heimstetten ist ein Brand ausgebrochen. 

Böse Überraschung am Vatertag: Ein Zimmer in der Doppelhaushälfte an der Ludwig-Ganghofer-Straße in Heimstetten stand in Flammen. Zwei Personen wurden leicht verletzt.   

Eine Couch brannte. Der Raum stand lichterloh in Flammen. Schwarzer Rauch drang aus der geborstenen Fensterscheibe über der Haustür, als die Feuerwehr eintraf. Ein Hausbewohner und ein Feuerwehrmann wurden leicht verletzt. Es kam laut Feuerwehr zu einem erheblichen Sachschaden. 

Mehrere Anrufer hatten kurz nach 22 Uhr die Feuerwehr alarmiert. Als die Einsatzkräfte aus Heimstetten anrückten, hatten sich die drei Bewohner, ein bettlägeriger Mann, sein Sohn und eine Pflegerin, ins Freie gerettet. Aufgrund der starken Rauchentwicklung forderte die Feuerwehr Heimstetten weitere Kräfte aus Kirchheim nach sowie die Feuerwehr Aschheim mit der Drehleiter. 

Zunächst hatte der Sohn versucht, die brennende Couch mit einem Gartenschlauch abzulöschen, den er aus dem Erdgeschoss herbeigeschafft hatte, dabei erlitt er selbst eine leichte Rauchgasvergiftung und eine Brandverletzung an der Hand. Auch ein Feuerwehrmann verletzte sich, als er beim Atemschutzeinsatz mit einem Knie in eine Scherbe geriet.

Die Einsatzkräfte hatten den Brand jedoch mit einem C-Rohr schnell unter Kontrolle. Das Haus war aber so stark verrußt, dass die Feuerwehren noch bis Mitternacht mit dem Ausleuchten und Belüften beschäftigt waren. Der pflegebedürftige Hausbesitzer kam für die Nacht im Kirchheimer Seniorenzentrum unter, die Pflegerin wurde von Nachbarn beherbergt. Der Sohn verbrachte die Nacht im Krankenhaus. Laut Feuerwehr können alle Drei am Freitag ins Haus zurückkehren. Die Brandursache ist noch ungeklärt, es könnte sich um einen technischen Defekt handeln, teilt die Feuerwehr mit. 

Atemschutztrupps brachten das Feuer mit einem C-Rohr unter Kontrolle.

kg/ icb

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