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„Extrem hohe Brandgefahr“: Grillen in Freizeitpark nahe München ab sofort verboten - Appell an Bevölkerung

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Von: Thomas Steinhardt

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Der Freizeitpark in Mammendorf
Der Freizeitpark in Mammendorf © mm

Es herrscht große Waldbrandgefahr. Im Freizeitpark Mammendorf wird daher Feuer und Grillen verboten. Außerdem gehen Waldbrandbeobachter auf Überwachungsflug.

Fürstenfeldbruck/Mammendorf - Der Landkreis Fürstenfeldbruck weist darauf hin, dass im gesamten Gelände des Freizeitpark Mammendorf - insbesondere am Badesee und am Jugendzeltplatz - ab sofort das Verbot besteht, Feuer zu machen und zu grillen, heißt es in einer Mitteilung vom Dienstagnachmittag.

Freizeitpark Mammendorf: Wegen großer Trockenheit - Ab sofort Feuer und grillen verboten

Dies betreffe auch die ausgewiesenen Feuerstellen. „Grund ist die anhaltende Trockenheit und damit verbundene extrem hohe Brandgefahr durch Funkenflug.“ Die Gäste werden dringend gebeten, dieses Verbot zu beachten. Wegen der sommerlichen Hitze und der ausgetrockneten Böden und Pflanzen besteht höchste Brandgefahr, so die Kreisbehörde.

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Auch die Feuerwehr im Landkreis hatte neulich schon vor der erhöhten Brandgefahr gewarnt, die durch den Wind noch verstärkt wird. Die Feuerwehr bittet die Bevölkerung daher um folgende Verhaltensweisen:

Hitze im Landkreis Fürstenfeldbruck: Die Feuerwehr warnt

1. Rauchen, offenes Feuer, Grillen etc. ist vom 1. März bis 31. Oktober in den Wäldern in ganz Deutschland (in einigen Ländern ganzjährig!) verboten. Wir bitten Sie es auch in allen anderen Vegetationsbereichen zu unterlassen, insbesondere dann, wenn es dort trocken ist. Bitte nutzen Sie dafür befestigte Plätze mit ausreichend großen nicht brennbaren Bodenflächen.

2. Jeder Verdacht auf ein Feuer sollte sofort über die Notrufnummer 112 gemeldet werden. Je früher ein Brand entdeckt wird, umso schneller kann er noch mit dann guter Aussicht auf Erfolg bekämpft werden.

3. Geben Sie den Ort des Feuers möglichst genau an. Dazu kann man bekannte Objekte, Wegkreuzungen, oder auch die Rettungspunkte der Rettungskette Forst benutzen. Soweit Sie über ein Mobiltelefon mit einer Standortfunktion verfügen, können Sie auch diese benutzen, um ihren Standort zu übermitteln.

Um Waldbrände möglichst schnell zu entdecken: Luftbeobachtung startet

Um Brände möglichst schnell zu entdecken, starten unterdessen die Luftbeobachter mit ihren Flugzeugen. In bestimmten Routen überfliegen sie die Region, um im Zweifelsfall die örtlichen Feuerwehr schnellstmöglich zu einem aufkeimenden Brand lotsen zu können. Die Luftbeobachter starten seit einiger Zeit nicht mehr vom Brucker Fliegerhorst aus, sondern vom Sonderflugplatz in Oberpfaffenhofen.

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