Bei Aktenzeichen XY: Ungelöst

Brutaler Überfall bei Hallbergmoos: Anrufer gibt wichtigen Hinweis

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Das ist das offizielle Phantombild der ausgeschriebenen Fahndung.

Hallbergmoos - Es war ein brutaler Überfall - ohne offensichtlichen Grund. Eine junge Frau, die in einem Hallbergmooser Hotel gearbeitet hat, wurde mit einem Stein mehrfach gegen den Kopf geschlagen. Sie überlebte - nur durch Glück.

Im April 2016 trat die 33-Jährige die Stelle als Reinigungskraft in einem Hallbergmooser Hotel an. Drei Monate später erlebte sie einen Albtraum. 

Es ist der 24. Juli, 6.30 Uhr. Einer Nachbarin fällt ein Mann an der Karlstraße auf, der sich bei den Apartments des Hotels herumtreibt. Er verhält sich seltsam, ist möglicherweise betrunken. Kurz nach 7 ist er dort noch immer, begegnet einer Hotelangestellten, die ihn auffordert zu gehen. Er suche eine oder seine Freundin, sagt er. Die Gegend rund um die Apartments verlässt er nicht. 

Es ist 7.45 Uhr, die 33-Jährige geht, bevor sie zu putzen beginnt, noch kurz in ihr Apartment, um sich umzuziehen. Als sie das Gebäude wieder verlässt, attackiert sie der unbekannte Täter mit einem etwa faustgroßen Kieselstein, schlägt mehrmals auf ihren Kopf ein - ohne erkennbaren Grund. Sie hat den Mann noch nie zuvor gesehen. Die Nachbarin brüllt vom Balkon herunter, der Mann lässt von ihr ab. Die Polizei ist sich sicher: Die 33-Jährige hat nur durch Glück überlebt. 

Am Mittwoch, 14. Dezember, zeigt Aktenzeichen XY: Ungelöst im ZDF den Fall. Mit dabei ist Christian Honsa, Kriminalhauptkommissar der Kripo Erding. Zum Täter kann er einige Aussagen treffen: Zunächst habe man eine mögliche Verwechslung in Betracht gezogen - dafür habe es allerdings keine Anhaltspunkte gegeben. Der junge Mann sei zur Tatzeit wohl betrunken gewesen, vielleicht sogar unter Drogen. Die Geschichte, dass er eine oder seine Freundin suche, könne erfunden gewesen sein - es sei also möglich, dass die Geschädigte ein reines Zufallsopfer gewesen sei. Die Tatwaffe, der Kieselstein, sei leicht zugänglich gewesen - überall rund um die Gebäude an der Karlstraße in Hallbergmoos liegen sie zur Zierde. 

Es sei auch möglich, dass der Mann in München beim Feiern war und - „auf welchem Wege auch immer“, so Honsa - nach Hallbergmoos gekommen sei. Das müsse jedoch nicht heißen, dass er Münchner sei.

Zum Ende der Sendung wurde bekannt, dass ein Anrufer einen wichtigen Hinweis gegeben hat. Aufgrund des Phantombildes habe er einen Namen nennen können. Die Kripo Erding wird dies nun überprüfen.

Täterbeschreibung

Der Täter sprach vermutlich hochdeutsch, trug ein graues Langarm-Shirt, dunkelblaue Jeans mit querverlaufenden Rissen im Bereich der Oberschenkel und graue Adidas-Turnschuhe. Honsa vermutet, dass die Kleidung blutverschmiert hätte sein können - die Hände müssten es definitiv gewesen sein. 

Appell des Kriminalhauptkommissars

Zum Schluss des Beitrags bei Aktenzeichen XY appellierte Honsa an die Zuschauer: „Bitte melden Sie sich, wenn Sie glauben, den Täter zu kennen oder ähnliche Erlebnisse gehabt haben. Für die Geschädigte wäre es wichtig zu wissen, wer ihr das angetan hat und warum ausgerechnet sie Opfer geworden ist. Für mich als Polizist ist es wichtig, solche Fälle zu verhindern.“ 

Hinweise an die Kripo Erding

Hinweise, die zur Ergreifung des Täters und zur Aufklärung des Falls beitragen, werden mit 5000 Euro belohnt. Hinweise nimmt die Kripo Erding unter 08122/9680 entgegen.

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