Polizeieinsatz bei Podiumsdiskussion

Zuhörerin richtet Waffe auf CSU-Abgeordneten

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Erst Zuhörerin, dann Angreiferin: Eine Frau richtete am Ende der Podiumsdiskussion eine Waffe auf Florian Hahn.

Eine geistig verwirrte Zuhörerin hat den Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises München-Land, Florian Hahn (CSU), bei einer Podiumsdiskussion mit einer Waffe bedroht und einen Polizeieinsatz ausgelöst.

Die Kandidaten vor Beginn der Diskussion: v.l. Anton Hofreiter (Grüne), Bela Bach (SPD), Jimmy Schulz (FDP), Moderator Lars Brunckhorst (SZ), Florian Hahn (CSU), Ilse Ertl (Freie Wähler) und Katharina Graunke (ödp).

Taufkirchen - Der Vorfall ereignete sich am Ende der Podiumsdiskussion mit sechs Bundestagskandidaten in Taufkirchen. Der Abend war schon beendet, da stürmte plötzlich Polizei in den Saal. „Geben Sie die Waffe her“, forderten die Beamten eine Frau in der ersten Reihe auf. Diese hatte zuvor vom Publikum aus eine Waffe auf den CSU-Direktkandidaten Florian Hahn gerichtet. Durch das sofortige Eingreifen der Polizei wurde eine Eskalation verhindert. Die Frau wurde abgeführt und in die Psychiatrie nach Haar gebracht. Hahn selbst blieb äußerlich ruhig, forderte den Moderator aber auf, „den Vorfall aufzulösen“. „Soeben hat eine Frau eine Waffe auf das Podium gerichtet“, erklärte dieser. „Auf mich“, berichtigte Hahn. Wie die Polizei soeben bestätigt hat, handelte es sich bei der Waffe nur um eine „Deko-Waffe“.

Für Hahn selbst ist die Frau keine Unbekannte. Seit Wochen verfolgt sie den Stimmkreis-Kandidaten auf Wahlkampfveranstaltungen im Landkreis. Schon in Siegertsbrunn oder bei der CSU-Radltour in Haar hatte sie den CSU-Bundestagsabgeordneten verbal angegriffen und wurde von Polizei und Sicherheitsdiensten abgeführt.

soh  

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