CO2-Unfall in Fabrik - 150 Mitarbeiter flüchten

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Rund 50 Feuerwehrkräfte waren bei der Rettungsaktion in einer Backfabrik von Müller-Brot im Einsatz

Neufahrn - In der Krapfenstraße einer großen Müller-Brot-Backfabrik in Neufahrn ist es in der Nacht zum Freitag zu einem CO2-Unfall gekommen. 150 Mitarbeiter mussten wegen Erstickungsgefahr flüchten.

Ein Defekt in der Löschanlage des Großbackbetriebs sorgte dafür, dass sich das ungiftige CO2 mit hohem Druck über die Löschdüsen in der Krapfenstraße und schließlich im ganzen Betrieb verteilte. Wird das Kohlendioxid (Löschgas) in hohen Dosen eingeatmet, besteht Erstickungsgefahr. Deshalb mussten die 150 Arbeiter der Nachtschicht umgehend in Sicherheit gebracht werden.

Die Angestellten wurden vom Notarzt und den Crews zweier Rettungswagen versorgt. Kein Beschäftigter wurde bei dem Gasaustritt verletzt. Die Feuerwehr war mit 50 Einsatzkräften vor Ort, um das Gebäude zu entlüften, so dass die Arbeit in der Fabrik bereits kurz nach Mitternacht wieder aufgenommen werden konnte.

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