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Delta abgelöst: Omikron übernimmt nahe München - Ausbruch in Pflegeheim

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Von: Josef Ametsbichler

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Das Landratsamt erwartet steigende Corona-Fallzahlen im Landkreis Ebersberg. Grund ist die nun dominante Omikron-Variante. Es gibt zwei Ausbruchsgeschehen.

Landkreis – Die neuartige Omikron-Variante des Corona-Virus hat keine drei Wochen nach dem ersten Fall im Landkreis Ebersberg die Delta-Variante als dominierenden Virus-Typ abgelöst. Erstmals wurde am 15. Dezember 2021 ein Fall gemeldet. In der vergangenen Woche entfielen knapp 39 Prozent der Verdachtsfälle auf Corona-Omikron und nur noch knapp 30 Prozent auf Corona-Delta. Das teilte das Landratsamt Ebersberg am Montag auf EZ-Anfrage mit. Beim Rest der Fälle seien die Varianten derzeit unbekannt.

Drei Wochen nach ersten Omikron-Fall: Corona-Mutation löst Delta ab

Nicht alle Testlabore seien in der Lage, PCR-Tests auf Corona-Varianten hin auszuwerten. Die dann fällige Genomsequenzierung könne sich einige Wochen hinziehen, weshalb es bei manchen Proben zu Verzögerungen kommen könne, so das Amt weiter. Um einen Verdachtsfall endgültig zu bestätigen, brauche es möglichst eine Genom-Sequenzierung. Dazu gebe es noch keine aussagekräftige Datenlage. Auch zu Impfraten bei Infizierten fehlten noch statistische Erhebungen.

Omikron: Zwei Ausbruchsgeschehen im Landkreis Ebersberg

Insgesamt könne es bei der Fallermittlung und bei den Laboruntersuchungen zu Verzögerungen kommen, antwortet die Kreisbehörde auf die Frage nach dem Einfluss der Feiertage über Weihnachten und Neujahr. „Es wird allerdings von einer steigenden Tendenz ausgegangen, besonders im Hinblick auf die Omikron-Variante.“

Derweil beobachtet das Gesundheitsamt zwei Ausbruchsgeschehen: Im westlichen Landkreis seien fünf PCR-basierte Verdachtsfälle bei Bewohnern einer Sammelunterkunft erkannt worden. Im nördlichen Landkreis sind zwei Bewohner und vier Mitarbeiter einer Pflegeeinrichtung mit der Omikron-Variante infiziert. Dabei gebe es bisher weder Krankenhaus-Einweisungen noch Todesfälle.

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