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Nach sieben Jahren Planungs- und Bauzeit: Stadtwerke trennen sich vom Planer des neuen Dachauer Hallenbads

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Von: Klaus-Maria Mehr

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Jüngste Summe: Das neue Hallenad wird mindestens 22,85 Millionen Euro kosten.
Der Planer für den Neubau des Hallenbads hat sich von den Dachauer Stadtwerken getrennt. © DN Archiv

Die Stadtwerke Dachau trennen sich vom Planer des neuen Dachauer Hallenbades. Die Stadtwerke werden das Projekt nun neu aufstellen.

Dachau - Die Stadtwerke Dachau haben sich nach sieben Jahren Planungs- und Bauzeit des neuen Dachauer Hallenbads vom Architekten des Projektes, Herrn Wolfgang Gollwitzer (studio gollwitzer architekten GmbH), getrennt. Das teilten die Dachauer Stadtwerke in einem Schreiben mit.

Die Trennung von studioGA sei nicht einvernehmlich erfolgt. Auf die zuerst von studioGA ausgesprochene Kündigung erfolgte die Gegenkündigung seitens der Stadtwerke Dachau.

Hintergrund der Kündigungen sind unterschiedliche Ansichten in Bezug auf Planungs- und Baumängel sowie den damit verbundenen Streitigkeiten bezüglich der Vergütung des Architekten.

Die anfänglich vom Architekten geschätzten Kosten von 16,5 Mio. € brutto für den Bauabschnitt 1 sind leider längst nicht mehr einzuhalten. Die aktuelle Kostenprognose bewegt sich bei 23,2 Mio. €. Über die Kostensteigerungen wurde mehrfach öffentlich berichtet.

„Die Stadtwerke werden das Projekt neu aufstellen und dann hoffentlich erfolgreich zu Ende führen“, heißt es in der Pressemitteilung.

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