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Dachauer Todeschütze zeigt Anwalt an

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Dachau - Der Todesschütze von Dachau fühlt sich nicht nur seit Jahren von der Justiz verfolgt, jetzt hat er auch seinen Anwalt zum Feind erklärt.

Der frühere Transportunternehmer Rudolf U. (54) war am 11. Januar vor dem Amtsgericht Dachau wegen Veruntreuung von Arbeitsentgelt zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden. Nach der Urteilsverkündung zog er eine Pistole und erschoss Staatsanwalt Tilman Turck (31). Rudolf U. wurde der renommierte Münchner Anwalt Wilfried Eysell als Pflichtverteidiger bestellt. Inzwischen beauftragte der Täter den Anwalt Maximilian Kaiser. Am Mittwoch teilte Kaiser mit, gegen Eysell sei ein Strafantrag wegen „schwerer Verletzung von Privatgeheimnissen“ erstattet worden.

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Bilder: Schüsse am Dachauer Amtsgericht

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