Piependes Paket löst Bombenalarm aus

Erleichterung bei den Einsatzkräften: Das vermeintliche Bombenpaket entpuppte sich als harmlos. Foto: Jaksch

Seefeld - Bombenalarm im Seefelder Ortsteil Oberalting: Mitarbeiter der örtlichen Postfiliale hatten ein verdächtiges Paket ausgemacht. Mehr als 100 Einsatzkräfte wurden in Bewegung gesetzt.

Als aus dem Paket, das an ein örtliches Unternehmen addressiert war, ein Piepsen ertönte, waren nicht nur die Mitarbeiter der Postfiliale alarmiert, sondern bald darauf auch Polizei, Feuerwehren, Rettungskräfte und Landeskriminalamt: Man vermutete eine Bombe in dem Paket.

Da nicht auszuschließen war, dass es sich tatsächlich um Sprengstoff handeln könnte, sperrten die Beamten mit Hilfe von Feuerwehrkräften den Gefahrenbereich großräumig ab. Anwohner wurden evakuiert, Zelte aufgeschlagen. Rettungssanitäter vom BRK kümmerten sich inzwischen um die Sicherheit der Bewohner eines angrenzenden Altenheims, während sich das THW vor Ort bereit hielt.

Als die Technische Sondergruppe des Bayerischen Landeskriminalamtes eingetroffen war und das Paket genauer unter die Lupe genommen hatte, konnte nach mehr als anderthalb Stunden Entwarnung gegeben werden: Die tickende Bombe stellte sich als ein defektes Lichthärtegerät aus dem Dentalbereich heraus. Ein Defekt, der Geräusche verursacht und den Bombenalarm ausgelöst hatte. Im Einsatz waren knapp 100 Kräfte von Polizei, Feuerwehr, THW und BRK.

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