Gesucht und gefasst

Diese gefährlichen Männer halten die Kriminalpolizei in Atem

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Der Mann links wird von der Polizei wegen des Raubes gesucht, Zdenek Sch. (r.) konnte gefasst werden.

München - Zwei hochgradig gewalttätige und damit gefährliche Männer beschäftigen die Mordkommission und das Raubkommissariat. In einem Fall hoffen die Münchner Fahnder auf einen Hinweis.

Die Flucht des einen dauerte nur wenige Tage. Der andere wird seit Monaten gesucht – bislang ohne jeden Hinweis auf seine Identität oder seinen Aufenthaltsort: Zwei hochgradig gewalttätige und damit gefährliche Männer beschäftigen die Mordkommission und das Raubkommissariat. In einem Fall hoffen die Münchner Fahnder auf einen Hinweis:

Der Raub

Der U-Bahn-Eingang zum Bahnhof Maillingerstraße. Ab hier verfolgte der bislang unbekannte Räuber an jenem dunklen Februar-Morgen sein Opfer bis zur Blutenburgstraße.

Die Überwachungskamera im U-Bahnhof Maillingerstraße in Neuhausen filmte am Morgen des 25. Februar einen jungen Mann im olivgrünen Anorak, der gegen 5 Uhr früh die Rolltreppe hochfuhr. Nur wenige Minuten später soll dieser bislang unbekannte Mann in der Blutenburgstraße hinterrücks einen 26-Jährigen niedergeschlagen, dessen Jackentaschen durchsucht und ihm das Handy das geraubt haben. Das Opfer war auf dem Heimweg gewesen und hatte den Mann bereits in der U-Bahn gesehen. Gemeinsam waren die beiden in der Maillingerstraße ausgestiegen. Über die Nymphenburger- und die Elvirastraße war der Täter dem 26-Jährigen gefolgt. Durch die brutalen Schläge und den Sturz hatte der 26-Jährige schwere Verletzungen erlitten.

Der Mordversuch

In einer tschechischen Kleinstadt wurde am Montagabend der 25-jährige Zdenek Sch. festgenommen, der wegen eines versuchten Tötungsdeliktes in München in U-Haft saß. Während der Behandlung einer Schnittwunde an der Hand in der Altperlacher Helios-Klinik war er am Freitag aus dem zweiten Stock auf ein Vordach gesprungen und entkommen. In enger Zusammenarbeit mit der tschechischen Polizei wurde er am Montag in seiner Heimat erkannt. Sch. hatte am Abend des 20. August in Neuhausen mit dem neuen Lebensgefährten (62) seiner Mutter gestritten. Dabei stach Sch. mit einem Messer auf Brust, Arme und Oberkörper des Mannes ein. Das Opfer ist nicht mehr im Krankenhaus und hatte nach einer Warnung der Mordkommission vorsichtshalber am Freitag die Stadt verlassen. Die Polizei glaubt, dass Sch. sich die Wunde in der Haft selbst zufügte, um einen Fluchtversuch zu unternehmen.

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