16-Jährige in Brunnthal erwischt

Dieser süße Welpe sollte für illegale Geschäfte missbraucht werden

Viel zu jung, um bereits von der Mutter getrennt zu sein: der Labrador-Welpe. 

Fahnder haben eine 16-Jährige am Parkplatz Hofoldinger Forst mit einem sehr jungen Hundewelpen und einer Katze erwischt. Dass da etwas nicht stimmte, bestätigte sich schnell. 

Brunnthal - Wie die Polizei am Mittwoch mitteilt, kontrollierte eine Streife des Fahndungskontrolltrupps München-Ost am Montagnachmittag einen rumänischen Kleintransporter am Parkplatz Hofoldinger Forst. Dabei fiel auf, dass eine junge Frau zwei offensichtlich sehr junge Tiere, einen Hundewelpen und ein Katzenjunges dabei hatte.

Die kleine Katze war auch im Transporter.

Bei den Tieren handelt es sich um einen Labrador und eine kleine schwarz-weiße Katze. Da insbesondere der Hund offensichtlich noch viel zu jung war, um von seiner Mutter getrennt zu werden und außerdem bei beiden Tieren keine gültige Tollwut-Impfung vorhanden war, wird nun wegen des Vergehens gegen das Tierschutzgesetz ermittelt. Eine Überprüfung der mitgeführten Tierpässe ergab, dass diese gefälscht waren.

Beide Tiere wurden in den Pässen älter gemacht als sie sind

In den Pässen waren beide Tiere älter gemacht worden, als sie tatsächlich sind, um den Verkauf zu legalisieren. Eine Verkaufsabsicht stritt die 16-Jährige ab und gab an, sich nun auf dem Rückweg nach Rumänien zu befinden, wo sie auch wohnen würde. Die Beschuldigte wurde vorläufig festgenommen und nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wieder entlassen. Die Tiere wurden beschlagnahmt und dem Tierheim München übergeben. Auf die Beschuldigte kommen nun Anzeigen nach dem Tierschutzgesetz sowie eine Anzeige wegen Urkundenfälschung nach dem Strafgesetzbuch zu.

Immer wieder kommt es dazu, dass die Polizei illegale Welpenhändler überführt. Man kann bereits von einer Welpenmafia sprechen. 

mm/tz

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