Erleichterung und Entsetzen in Krailling

Krailling - Ein Ort atmet auf: Nach der Festnahme eines dringend Tatverdächtigen macht sich in Krailling Erleichterung breit, denn der Täter kommt nicht aus den eigenen Reihen.

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Onkel festgenommen - er schweigt zur Bluttat

Nach der Festnahme eines Tatverdächtigen im Kraillinger Doppelmordfall macht sich im Heimatort der beiden getöteten Mädchen Entsetzen breit - aber auch Erleichterung. “Meine Tochter ist froh, dass er nicht aus dem Ort kommt und dass er gefasst ist“, sagte eine Frau, die mit ihrer Tochter und einem Enkelkind in der Nähe des Tatortes spazieren ging. Auch am Samstag legten Menschen vor dem Haus der Familie Blumen nieder und zündeten Kerzen an. Unter Tränen fragte eine Frau: “Warum immer Kinder? Unfassbar“ - und drückte ihre Tochter an sich.

Kindermord in Krailling: Tiefe Trauer am Tatort

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Am Freitagabend hatte die Polizei im rund 50 Kilometer von Krailling entfernten Peißenberg einen Verdächtigen festgenommen. Es handelt sich um einen Verwandten - nach Medieninformationen um den Onkel der Mädchen. Sharon (11) und Chiara (8) waren in der vergangenen Woche in ihren Kinderzimmern ermordet worden.

dpa

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