Wichtiger Fahndungserfolg

Doppelmord von Höfen: Polizei nimmt Sohn der Pflegekraft fest

Zwei Menschen wurden in dem Haus in Höfen brutal ermordet - drei Täter sollen unmittelbar beteiligt gewesen sein. 

Nach dem Doppelmord im Königsdorfer Weiler Höfen hat die Polizei einen weiteren Tatverdächtigen gefasst. Es handelt sich um den Sohn der polnischen Pflegekraft. Alle Infos hier im Ticker. 

  • Im Königsdorfer Weiler Höfen wurden am 26. Februar die Leichen zweier Senioren sowie eine weitere schwer verletzte Frau gefunden. Die Tat soll sich in der Nacht vom 22. auf den 23. Februar ereignet haben.
  • Einen Monat später geht die Polizei davon aus, dass an der brutalen Tat mindestens drei Personen unmittelbar beteiligt waren. 
  • Es besteht dringender Tatverdacht gegen den 23-jährigen Sohn einer polnischen Pflegekraft (49), die im Haus eines der Opfer gearbeitet hat und in U-Haft sitzt, dessen 43-jährigen Onkel und einen 32-jährigen polnischen Staatsangehörigen.
  • Alles zur aktuellen Faktenlage lesen Sie hier. Die Chronologie der Ereignisse haben wir hier für Sie zusammengefasst.
  • NACHRICHTEN-TICKER AKTUALISIEREN 

    Doppelmord in Höfen: Weiterer Tatverdächtiger festgenommen

    Donnerstag, 23. März, 15.30 Uhr: Bereits am Dienstag, 21. März, wurde ein 23-jähriger polnischer Staatsangehöriger in seinem Heimatland festgenommen, der nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen direkt an der Tat beteiligt war. Es handelt sich dabei um den Sohn der Pflegekraft, die sich seit knapp zwei Wochen in Untersuchungshaft befindet. Die 49-Jährige soll im Haus mindestens eines Opfers gearbeitet haben. 

    Doppelmord in Königsdorf: Die Nachrichten vom Freitag, 17.3. 

    12.23 Uhr: Staatsanwaltschaft und die Ermittler der Sonderkommission haben am Freitag einen wichtigen Fahndungserfolg vermeldet: Ein Mann, der von den Behörden zunächst als Zeuge gesucht worden war, wurde inzwischen festgenommen. Zahlreiche Indizien sprechen dafür, dass der 32-Jährige direkt an der Tat beteiligt war, so die Polizei. 

    Noch auf der Flucht: Die Polizei sucht nach Robert Pludowski (43). Um das Fahndungsplakat vollständig zu sehen, klicken Sie bitte auf Vergrößern im rechten oberen Bildrand.

    Parallel zur Fahndung nach dem 43-jährigen Robert Pludowski, der sich derzeit noch auf der Flucht befindet, suchten die Ermittler der Soko Höfen auch nach einem Mann, der in den frühen Morgenstunden des 23. Februar, also wohl kurz nach der Tat, an einer Tank- und Rastanlage an der Autobahn Garmisch-Partenkirchen – München von einer Überwachungskamera aufgezeichnet worden war.

    Für die Ermittler ergaben sich im Laufe der vergangenen Woche eindeutige Hinweise darauf, dass der Gesuchte als Mittäter direkt an der Tat beteiligt war. Es handelt sich um einen 32 Jahre alten polnischen Staatsangehörigen, der im Bereich Bamberg wohnt, so die Polizei. 

    Polnischen Polizeibehörden gelang - nach enger und intensiver Zusammenarbeit mit den tangierten bayerischen Polizeieinheiten - am Donnerstagnachmittag in Rzesow, einer Stadt im Südosten Polens, die Festnahme des mutmaßlichen Mittäters.

    Doppelmord in Königsdorf: Die Nachrichten vom Donnerstag, 16.3.

    13.28 Uhr: Gut drei Wochen ist es nun her, dass das unfassbare Verbrechen in Königsdorf-Höfen seinen Lauf nahm. Einer der beiden Tatverdächtigen ist noch immer auf der Flucht. Die Bewohner der Gemeinde sind nach wie vor verunsichert - und genau das nutzen unseriöse Anbieter von technischen Sicherungseinrichtungen schamlos aus. Nun warnt die Polizei vor genau diesen zwielichtigen Anbietern.

    Doppelmord in Königsdorf: Die Nachrichten vom Montag, 13.3.

    15.47 Uhr: Nach wie vor geht die Polizei davon aus, dass mehrere Täter im Haus gewesen sind, nach der Spurenauswertung ist die Rede von mindestens zwei Personen. Ob auch die festgenommene 49-Jährige in der Tatnacht im Haus war, ist bisher ungeklärt.  

    13.27 Uhr: Die Schwester des 43-Jährigen sitzt weiterhin wegen Verdachts der Beihilfe zum zweifachen Mord und versuchten Mord in Untersuchungshaft.

    12.31 Uhr: Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Doppelmörder von Höfen bei Bad Tölz hat der Polizei noch nicht den erhofften Erfolg gebracht. Zwar seien an die zehn Hinweise auf den gesuchten 43-Jährigen eingegangen, sagte Polizeisprecher Jürgen Thalmeier am Montag. Eine heiße Spur habe sich daraus aber nicht ergeben.: Die Fahndung nach dem mutmaßlichen Doppelmörder von Höfen bei Bad Tölz hat der Polizei noch nicht den erhofften Erfolg gebracht. Zwar seien an die zehn Hinweise auf den gesuchten 43-Jährigen eingegangen, sagte Polizeisprecher Jürgen Thalmeier am Montag. Eine heiße Spur habe sich daraus aber nicht ergeben.

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