Großeinsatz im Ebersberger Forst

Schwammerlsucher stirbt im Wald

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Seit Dienstagabend ist die Polizei im Ebersberger Forst auf der Suche nach einem Mann aus Markt Schwaben.

Ebersberg - Seit Dienstagabend war die Polizei im Ebersberger Forst auf der Suche nach einem Mann aus Markt Schwaben. Nun wurde der 83-jährige tot aufgefunden.

Der 83-Jährige war frühmorgens zum Schwammerlsuchen in den Ebersberger Forst gefahren und nicht mehr zurück gekommen.

Am Mittwoch suchte die Polizei mit zahlreichen Einsatzkräften sowie Suchhunden in einem Waldstück in der Nähe von Schwaberwegen (Gemeinde Forstinning). Ein Hubschrauber überflog am Mittwoch ebenfalls das Gebiet. Der Einsatz dauerte gut zwölf Stunden, brachte aber keinen Erfolg. Am heutigen Donnerstag wurde die Suche fortgesetzt, seit dem Morgen durchforsteten Polizeikräfte ein Teilstück im Nordwesten des Forstes.

Zunächst hatte die Polizei das Auto des Mannes auf jenem Parkplatz entdeckt, auf dem er immer seinen Wagen abgestellt hat. Um 12.30 Uhr herrschte dann traurige Gewissheit. Ein Diensthund der Polizei hatte den Rentner etwa zwei Kilometer tief im Wald tot aufgefunden. Nach bisherigen Erkenntnissen sind keine Anzeichen für ein Fremdverschulden erkennbar. Nachdem die genaue Ursache des Todes aber nicht feststeht, hat der Kriminaldauerdienst der Kripo Erding die Ermittlungen übernommen.

Der Ebersberger Forst, rund 20 Kilometer östlich von München, ist mit seiner Gesamtgröße von etwa 90 Quadratkilometern eines der größten zusammenhängenden Waldgebiete Deutschlands und etwas größer als der Chiemsee. Dank eines Hinweises eines Angehörigen des Vermissten kann die Suche laut Polizei eingegrenzt werden: auf die beliebten Schwammerlplätze, zu denen der 83-Jährige seit vielen Jahren geht. Aber: "Auch das ist ein größeres Gebiet, weil es sich um etwa zehn bis zwölf Planquadrate handelt", berichtet ein Polizeisprecher.

Armin Rösl

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