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Einrichtungsbezogene Impfpflicht: 412 ungeimpfte Pfleger bei München gemeldet

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Von: Bettina Stuhlweißenburg

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Smartphone mit Anzeige eines nicht immunen digitalen Impfscheins.
412 Mitarbeiter im Landkreis Miesbach, die von der einrichtungsbezogenen Impfpflicht betroffen sind, sind als ungeimpft ans Gesundheitsamt gemeldet worden (Symbolbild). © Symbolbild/IMAGO

Seit knapp einem Monat gilt die einrichtungsbezogene Impfpflicht. Alten- und Pflegeheime sowie Kliniken müssen Mitarbeiter melden, die nicht gegen das Corona-Virus geimpft sind.

Landkreis – Bisher sind beim Gesundheitsamt in Miesbach 412 Personen gemeldet worden. Das teilt die Pressestelle des Landratsamts auf Nachfrage mit. Welcher Quote das entspricht, ist noch unklar.

Bislang haben noch keine Beratungsgespräche mit dem nicht geimpften Personal stattgefunden. „Aktuell werden die gemeldeten Personen aufgefordert, gegebenenfalls inzwischen durchgeführte Impfungen vorzuweisen, und es werden Termine für Beratungsgespräche angeboten“, so das Gesundheitsamt.

Folgen bei Weigerung trotz Impfpflicht noch unklar

Inwieweit eine Weigerung, sich impfen zu lassen, tatsächlich Folgen hat, ist noch unklar. Vorgesehen sind Bußgelder bis hin zu Betretungsverboten. Allerdings hatte Bayerns Gesundheitsminister Klaus Holetschek (CSU) die Impfpflicht als „unfair“ bezeichnet und vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels gewarnt, dieser könne sich verschärfen. Einzelne Landratsämte hatten deshalb bereits angekündigt, die Impfpflicht in der Gesundheitsbranche sehr zurückhaltend einzufordern.  bst

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