Schuss auf Beamte

Großeinsatz in Geretsried: Polizei stürmt Wohnung - neue Details zur Tat

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Die Polizei ist mit einem Großaufgebot vor Ort. 

In Geretsried hatte sich am Donnerstag eine Frau in ihrer Wohnung verschanzt. Sie sei möglicherweise bewaffnet, meldete die Polizei.

Update vom 29.März 20.35 Uhr 

Die Polizei hat inzwischen eine Pressemitteilung zu dem Einsatz herausgegeben: 

„Am Donnerstag, den 29.03.2018, gegen 16.30 Uhr, drohte eine Frau mit einer Waffe und schoss auf Polizeibeamte. Die Frau konnte durch Spezialkräfte festgenommen werden. Verletzt wurde niemand.

Am Donnerstagnachmittag betraten Beamte der Polizeiinspektion Geretsried wegen eines Einsatzes die Obdachlosenunterkunft in der Jeschkenstraße in Geretsried. Nach derzeitigen Erkenntnissen rief eine Frau den Polizeibeamten durch die geschlossene Türe zu, dass sie sie erschießen würde. Nachdem sich die Beamten zurückgezogen hatten, öffnete die Frau ihre Zimmertür und gab einen Schuss ab. Daraufhin wurde das Anwesen umstellt und der Einsatzort weiträumig abgesperrt. Über mehrere Stunden verharrte die 33-Jährige in ihrem Zimmer. Gegen 19.30 Uhr schließlich konnten Beamte der Polizeiinspektion Spezialeinheiten die Frau unverletzt festnehmen. Im Anschluss wurde sie zu einer psychiatrischen Begutachtung in ein Bezirkskrankenhaus eingeliefert. Die Waffe, eine legal erworbene Schreckschusswaffe, konnte aufgefunden und sichergestellt werden.“

Die Erstmeldung

Geretsried - Eine Frau hat einen großen Polizeieinsatz in der Jeschkenstraße in Geretsried ausgelöst. Die dortige Polizei wurde gegen 16.30 Uhr alarmiert und rückte mit einem Großaufgebot an. Eine Frau hatte sich in der Jenschkestraße verschanzt - nach Angaben der Polizei könnte sie bewaffnet gewesen sein. Die Wohnung wurde gegen 19.35 Uhr gestürmt und die Frau festgenommen. Sie befindet sich nun in Polizeigewahrsam. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand.

Der Einsatzort wurde während der ganzen Zeit weiträumig abgesperrt. Ein Hausbewohner, der nur 300 Meter vom Tatort entfernt wohnt, hat den Vorfall erst durch die Online-Berichterstattung mitbekommen - und dann die Straßensperren gesehen. Schüsse habe er nicht mitbekommen, sagt er. "Zum Glück nicht."

Bisher konnte nicht bestätigt werden, ob ein Schuss gefallen ist oder nicht.

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