Einsatz am Isarkanal: Feuerwehr rettet Reh aus Todesfalle

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Im Schutze seiner Retter erholt sich das Reh langsam – und verschwindet in die Isarauen.

Unterföhring - Vor dem sicheren Tod hat die Freiwillige Feuerwehr Unterföhring am Freitag ein Reh gerettet.

Das Tier war in den Isarkanal gesprungen - wegen der steilen, glatten Böschung eine Todesfalle. In Panik versuchte das Reh immer wieder vergeblich sich zu befreien - bis zur völligen Erschöpfung.

Zum Glück entdeckten Spaziergänger das Tier. Die Freiwillige Feuerwehr Unterföhring wurde alarmiert, um das Reh zu retten. Innerhalb kürzester Zeit waren die Einsatzkräfte am Isarkanal und brachten ein Boot zu Wasser. Neben dem Bootsführer bestiegen noch zwei Kameraden mit wasserdichten Anzügen das Boot und eilten dem Tier zu Hilfe. Weitere Einsatzkräfte hatten das Reh bereits an der Überführung der Bundesstraße 471 über den Kanal entdeckt.

Die Bootsbesatzung zog das panische und völlig entkräftete Reh aus dem Wasser und fuhr mit diesem zurück zur „Einwasserstelle“ der Feuerwehr Unterföhring, wie es im Fachjargon heißt. Dort wurde das Boot mitsamt Besatzung und Patient aus dem Wasser gehoben. Weitere Feuerwehrmänner kümmerten sich um das Reh, setzten es ins benachbarte Feld. Nach einer guten halben Stunde war das Reh wieder zu Kräften gekommen und rannte in Richtung Isarau davon. „Der verständigte Jäger musste zum Glück nicht eingreifen“, meldet die Feuerwehr. gü

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