Helden des Wintersports brechen ins Eis ein

Steinebach - Alter schützt vor Torheit nicht: Zwei Eissegler (75 und 64) sind am Donnerstagnachmittag beim Eissegeln in den Wörthsee eingebrochen.

Eissegler in den Wörthsee eingebrochen

Das Wetter am Donnerstag war extrem frühlingshaft. Während in den Straßencafés die Menschen bereits in der Sonne bei Eis und Kaffee saßen, nutzten zwei Münchner die Gelegenheit, um ihrem Hobby Eissegeln zu frönen. Ungeachtet dessen, dass das Eis auf dem Wörthsee bereits recht dünn war, die Lufttemperatur mittags über 15 Grad war und sich bereits Pfützen auf dem Eis gebildet hatten.

Gegen 14.45 Uhr brach laut Leitstelle der 64-Jährige mit seinem Gerät ins Eis ein. Die Feuerwehren aus Steinebach und Walchstadt, die Wasserwacht Wörthsee und die Polizei waren schnell mit einem Eisrettungsboot vor Ort, um den Mann herauszuziehen. "Wir waren gerade dabei, auch sein Gerät zu bergen, als rund 400 Meter weiter südlich ein zweiter Eissegler einbrach", berichtet der Steinebacher Kommandant Josef Kraus. "Ein Rettungshubschrauber hat ihn aus dem Eis gezogen."

Beide Segler hatten Glück im Unglück: Der 75-jährige Münchner blieb völlig unverletzt, der 64-Jährige wurde unterkühlt in die Herrschinger Schindlbeck-Klinik gebracht.

Rubriklistenbild: © Stefan Schuhbauer-von-Jena

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