16-Jährige seit Monaten verschwunden

Elif: Lebenszeichen aus Syrien

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Elif (16) aus Neuried lebt jetzt in der IS-Hochburg Rekka in Syrien

Neuried - Es gibt gute Nachrichten: Elif Ö. lebt. Die 16-Jährige aus Neuried hat offensichtlich in der syrischen Stadt Rekka Unterschlupf gefunden. Zurückkommen wolle sie aber nicht.

Die gute Nachricht ist: Elif Ö. lebt. Die 16-Jährige aus Neuried, die am 28. Februar spurlos verschwand und seitdem von ihren Eltern verzweifelt gesucht wurde, soll nach Medienberichten in der syrischen Stadt Rekka Unterschlupf gefunden haben. Allerdings hat das Mädchen nicht vor, bald wieder nach München zu ihren Eltern zurückzukehren.

Es gehe ihr aber gesundheitlich gut, sie studiere den Koran. Rekka gilt als Hochburg des islamischen Staates. Wie Süddeutsche Zeitung, WDR und NDR berichten, soll eine islamistische Anwerberin Elif bei der Ausreise nach Syrien geholfen haben. Sie soll der 16-Jährigen angeboten haben, sie in Syrien aufzunehmen und ihr die Reise zu finanzieren. Das gehe aus handschriftlichen Aufzeichnungen Elifs hervor. Von der Frau erhielt Elif wohl auch eine Anleitung, wie sie ihren Abschied aus Neuried akribisch vorbereiten solle.

Elif, die aus einer modernen türkischen Familie stammt, hatte sich zuletzt nach einer Nahtod-Erfahrung radikal verändert: vom flippigen Großstadteenager hin zur sehr extrem religiösen, jungen Frau mit Schleier, die Sätze schrieb wie: „Verlasse die Welt, lebe das Paradies.“

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