Fürstenfeldbrucker Café steht zum Verkauf

Ende einer Traditions-Konditorei: Hier wird nie wieder Kuchen gebacken

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Das Café Rieger an der Heimstättenstraße. hat seine Pforten für immer geschlossen.

Die Theke ist leer, die Tür verschlossen: Seit Anfang Dezember schon gibt es im Café Rieger in Fürstenfeldbruck keine Semmeln und keinen Kuchen mehr. 

Fürstenfeldbruck – Aus gesundheitlichen Gründen mussten die Riegers ihre Bäckerei schließen – die Kunden bedauern diesen Schritt.

Das Café Rieger war eine Institution im Brucker Westen. Im Gebiet rund um die Heimstättenstraße gibt es keine weitere Bäckerei, deshalb kamen zahlreiche Kunden dorthin. Auch viele Stammtischbrüder verbrachten ihre Nachmittage dort, so auch die Senioren-Union. „Wir haben uns dort wohl gefühlt“, erzählt der Vorsitzende Ludwig Gascher. Man kannte die Bedienung, im Sommer saßen die Senioren unter blauem Himmel gerne draußen im Garten. „Wir wollten eben einen Treffpunkt im Westen und nicht in der Innenstadt“, sagt Gascher. Und so ging es vielen anderen auch, die die CSUler immer wieder beim Ratsch trafen.

Großes Bedauern über Schließung

Doch nun mussten sie sich ein neues Stamm-Café suchen. „Wir haben erfahren, dass der junge Bäckermeister schwer krank ist“, erzählt Ludwig Gascher. Am Fenster hängt nur ein Schild, das auf familiäre Gründe hinweist. Die Rede ist von einer vorübergehenden Schließung. Es sei auch im Gespräch gewesen, samstags und sonntags zu öffnen, erinnert sich Gascher. „Doch das hat sich wohl nicht realisieren lassen.“ Er selbst kennt die Bäckerei seit 1980 und bedauert die Schließung.

Die Familie ist offenbar inzwischen aus Bruck weggezogen. Das gesamte Gebäude steht zum Verkauf. Von einer vorübergehenden Schließung ist jetzt nicht mehr die Rede. Die Brucker im Westen müssen ihr Gebäck nun woanders holen.

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