Engpässe am Flughafen

München - Am Münchner Flughafen sind laut Betreiber freie Zeitfenster für Starts und Landungen absolute Mangelware: Nur frühmorgens, mittags und zwischen 17 bis 17.30 sei noch ein sogenannter „Slot“ frei.

 Ein Grund für die Engpässe sei die Vorschrift, wonach in München innerhalb von zehn Minuten 15 Flugbewegungen oder jeweils maximal zwölf Starts oder Landungen erlaubt sind. Heuer rechnet die Flughafen-Gesellschaft mit 410 000 Flugbewegungen, das bedeutet laut Airport-Chef Michael Kerkloh „höchste Effizienz für das Zwei-Bahnen-System“. Nur eine dritte Piste könne noch mehr Effizienz erreichen – die Nachfrage sei vorhanden. „Der Münchner Flughafen muss seiner Drehkreuzfunktion Rechnung tragen“, forderte Kerkloh.

pir

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