Südostbayernbahn betroffen

Schock am Morgen: Rauch im Pendlerzug

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Rauch entwickelte sich in einem Waggon.

München - Auf diesen Start ins neue Jahr hätten die Pendler der Südostbayernbahn verzichten können. In einem Doppelstockzug entwickelte sich plötzlich Rauch.

In Dorfen konnten hunderte Passagiere den Unglückzug verlassen. In einer Lok war es zu einem Feuer gekommen.

Schockstart ins neue Jahr für die Pendler der Südostbayernbahn! In einem Doppelstockzug spielten sich am Montag in der Früh dramatische Szenen ab. Schuld war ein Brand in einer Lok, wie der Erdinger Anzeiger berichtet. Einer der vielen Fahrgäste in dem Zug von Mühldorf nach München war Michael Wengler. Er berichtet, was sich kurz nach Verlassen des Bahnhofs Schwindegg zutrug: „Plötzlich stieg in unserem Waggon Rauch auf. Der dichte Qualm breitete sich von den Heizungen im Fußraum auf. Teilweise erkannten wir kaum noch die Hände vor den Augen.“ Kurz vor Dorfen blieb der Zug auf freier Strecke stehen. Die Türen wurden geöffnet – endlich Frischluft!

Dabei erkannte Wengler, dass der Qualm auch in den anderen Waggons aufgestiegen war. Die Insassen erfuhren, dass es in einer der beiden Loks ein Feuer gegeben habe, aber keine Gefahr bestehe. Ein Schaffner kündigte an, dass der Zug bis Dorfen weiterfahre. Dort könne man in einen anderen Zug umsteigen. Von der Bundespolizei war zu erfahren, dass ein Turbolader durchgebrannt sei. Der Qualm zog dann wohl durch die Lüftung in die Waggons.

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