Paukenschlag am Abend: Kramp-Karrenbauer wird neue Verteidigungsministerin

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Erinnerungen an andere Justiz-Dramen

Dachau - Am Mittwoch wurde in Dachau der 31-Jährige Tilman T. vor Gericht erschossen. Die Tragödie weckt Erinnerungen an andere Justiz-Dramen.

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6. März 1981: Marianne Bachmeier (30) feuert in einem Lübecker Gerichtssaal acht Mal auf den Angeklagten. Auf denjenigen Mann (35), der schon gestanden hat, ihre siebenjährige Tochter erdrosselt zu haben. Auf denjenigen Mann, der gleichzeitig behauptet, das kleine Mädchen habe versucht, ihn zu erpressen. Marianne Bachmeier wollte verhindern, dass der Mann weiterhin so über die Kleine sprechen kann. Also drückt sie ab – und tötet den Angeklagten. Dafür wird sie zu sechs Jahren Haft wegen Totschlags und unerlaubten Waffenbesitzes verurteilt.
7. April 2009: Landgericht Landshut: Es geht um eine Erbschafts-Sache, eine Klage auf Auskunft. In der Prozesspause schreien sich einige der Beteiligten an, dann zieht der Angeklagte (60) seine Smith&Wesson. Er erschießt zuerst seine Schwägerin (48), wenig später dann sich selbst.

1. Juli 2009: Ein Vormittag im Dresdner Landgericht. Eigentlich nichts Besonderes, eine Verhandlung wegen Beleidigung. Doch plötzlich tickt der Angeklagte (28) aus, zückt ein Messer und ersticht eine Zeugin (31). Insgesamt 16 Wunden fügt er ihr zu, sie verblutet.

Dachau am Tag nach dem schrecklichen Verbrechen

Dachau am Tag nach dem schrecklichen Verbrechen: Blumen am Amtsgericht © Thomas Zimmerly
Dachau am Tag nach dem schrecklichen Verbrechen: Blumen am Amtsgericht © Thomas Zimmerly
Dachau am Tag nach dem schrecklichen Verbrechen: Blumen am Amtsgericht © Thomas Zimmerly
Dachau am Tag nach dem schrecklichen Verbrechen: Das Gebäude, in dem sich das Transportunternehmen und die Wohnung des Täters befanden. © Norbert Habschied
Dachau am Tag nach dem schrecklichen Verbrechen: Das Gebäude, in dem sich das Transportunternehmen und die Wohnung des Täters befanden. © Norbert Habschied
Dachau am Tag nach dem schrecklichen Verbrechen: Das Gebäude, in dem sich das Transportunternehmen und die Wohnung des Täters befanden. © Norbert Habschied

Rubriklistenbild: © dpa

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