Von dort ruft sie den Notruf

Dramatischer Bergwacht-Einsatz: Frau rutscht ab - und bleibt an Wurzel über Abgrund hängen

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Die Oberauer Bergwacht schafft im steilen Gelände eine Plattform, um mit der Rettung beginnen zu können.

Ohne die Wurzel wäre Schlimmeres passiert. An ihr hat sich eine Frau festgehalten und die Bergwacht alarmiert. Sie war auf dem Weg zum Ettaler Mandl abgerutscht.

Ettal –Sie hatte Riesenglück im Unglück. Wenn sie sich nicht noch an einer Wurzel hätte halten können, wäre weit Schlimmeres passiert. Am Donnerstag hat die Bergwacht Oberau eine Frau aus dem Augsburger Raum am Ettaler Mandl gerettet. 

Die circa 30-Jährige war gegen 13.30 Uhr etwa fünf Geh-Minuten vor der Kletterpassage vom Weg auf die östliche Seite des Berges abgerutscht und 20 Meter im steilen, teilweise schnee- und eisbedeckten Gelände nach unten gefallen. 

Bergwacht-Einsatz in Ettal bei Garmisch-Partenkrichen: „Von alleine wäre sie nicht hochgekommen“

Laut Bereitschaftsleiter Josef Lohr blieb sie an einer Wurzel hängen und verletzte sich dabei an der Schulter. „Von alleine wäre sie nicht mehr hinaufgekommen“, sagt Lohr. 

Trotz der Schmerzen und der misslichen Lage schaffte sie es, einen Notruf abzusetzen. Ein Helfer der Bergwacht Oberau wurde im ADAC-Hubschrauber Christoph Murnau zur Unfallstelle geflogen. 

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Nach einer ersten Einschätzung der Lage mussten weitere Bergretter hinzugezogen werden, um einen Standplatz einzurichten und die Frau per Seilsicherung zu retten. Die Wanderin wurde durch den Notarzt zusammen mit der Bergwacht versorgt, in den Hubschrauber aufgewincht und zur Behandlung in die Unfallklinik Murnau geflogen. Sieben Einsatzkräfte der Bergwacht Oberau und das Team des Rettungshubschraubers Christoph Murnau waren für etwa zwei Stunden im Einsatz.

mm

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