Abt: "Das war kein einfacher Weg"

Ettal: Missbrauchsstudie kommt Ende März

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Das Kloster Ettal arbeitet dunkle Seiten auf.

München - Bald kommt Licht ins Dunkel: Die Studie zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen im Kloster Ettal steht kurz vor dem Abschluss.

Sobald die Ergebnisse feststehen, sollen sie der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Angepeilt ist Ende März.

Das Kloster hat die Studie vor zwei Jahren beim Münchner Institut für Praxisforschung und Projektberatung (IPP) in Auftrag gegeben und arbeitet mit dem Opferverein zusammen. Abt Barnabas Bögle: „Dies war kein einfacher Weg, aber wir haben erkannt, dass nur die konsequente Aufarbeitung auch den Opfern gerecht wird.“ Mittlerweile seien 700 000 Euro an 70 Opfer gezahlt worden.

Das IPP hat in den vergangenen zwei Jahren Unterlagen ausgewertet, dazu Gespräche mit Schülern, Angehörigen und Kirchenmännern geführt. Die Zusammenarbeit zwischen Institut und Kirche sei gut verlaufen, betonen alle Seiten.

tz

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