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Fahrgäste zeigen Verständnis

Feuerwehr in Schutzmontur: Warum diese Fahrkartenautomaten weiterhin gesperrt sind

Kurios: Trotz zweier Feuerwehreinsätze können die Fahrkartenautomaten am Harthauser Bahnhofer weiterhin nicht genutzt werden.

Germering – Schon seit Pfingsten beklagten sich Fahrgäste über aggressive Bienen. Die Insekten flogen scharenweise herum und stachen sogar zu. Die Feuerwehr wurde alarmiert. Am Montag rückte sie in Schutzkleidung zum ersten Mal an. Wie bei solchen Einsätzen üblich, wurden sie von einem Imker begleitet, der den Schwarm sachkundig umzusiedeln versuchte. Um an das Nest heranzukommen, entfernten die Einsatzkräfte extra einige Ziegel der Mauer.

Solche Einsätze seien immer heikel, erklärt der Germeringer Brandmeister. Schließlich wisse man nie, ob sich auch die Königin unter den eingefangenen Bienen befunden habe. Beim ersten Mal war sie dem Team noch durch die Lappen gegengen.

Am Dienstag mussten Imker und Feuerwehr erneut eingreifen. Nach wie vor schwirrten viele Bienen am Bahnsteig herum. Die Fahrgäste hatten nach wie vor keine Ruhe. Imker Wolfgang Klein konzentrierte sich auch beim zweiten Einsatz vor allem auf die Königin. Sie sei das wichtigste Ziel, weil die anderen Bienen ihr in der Regel nachfolgten. Mit einem Sauggerät habe er sie nun aber einfangen können.

Am Mittwoch summt und brummt es noch gewaltig

Doch selbst wenn er recht hat: Es wird noch einige Tage dauern, bis alle Bienen vom Bahnsteig verschwunden sind. Sie müssen den Ort erst finden, wohin der Imker ihr Nest samt ihren Stockgenossinnen umgesiedelt hat.

Am Mittwoch summt und brummt es beim Kioskhäuschen noch gewaltig. Betreiberin Christine Filips hat sich mit den Tieren notgedrungen arrangiert. Begeistert ist sie von der Angelegenheit allerdings nicht. „Es waren einfach sehr viele Bienen.“ Zum Glück habe sich nie eine in ihren Laden verirrt.

Bahn inzwischen optimistisch

Auch die Fahrgäste sind weiterhin betroffen. Denn am Kioskhäuschen, etwas schräg versetzt zu dem Bienenloch steht der Fahrkartenautomat. Der ganze Bereich ist sicherheitshalber mit einem rot-weißen Flatterband abgesperrt. Wer Tickets kaufen will, muss an die Kiosktheke. Wie zum Beispiel die Ausflugsgruppe um Jürgen Schick (77). Die vier sind von Gräfelfing nach Germering geradelt und warten nun auf ihre S-Bahn zum Ammersee. „An dem Bienen-Hindernis kommt man ja nicht vorbei“, meint Schick. Trotz der Umstände hat seine Begleiterin Dagmar Thelen auch ein Herz für die Tiere: „Gerade jetzt, wo immer mehr Bienen sterben, müssen wir zusehen, dass auch sie gut leben können“, sagt die 67-Jährige.

Bei der Deutschen Bahn ist man inzwischen optimistisch. „Nach unseren Informationen wurde inzwischen tatsächlich auch die Bienenkönigin erfolgreich umgesiedelt“, sagt ein Sprecher. Viel Erfahrung habe man mit solchen Dingen nicht. „Dass wir wegen eines Bienenstocks an einem Bahnhof extra eingreifen mussten, ist eigentlich noch nie vorgekommen. Es ist schon ein recht ungewöhnliches Ereignis.“ Man hoffe, dass die Aufregung in wenigen Tagen verflogen sei. 

Lesen Sie auch: Was soll das denn? Dieser Quadratmeter soll ab sofort nicht mehr zu Bayern gehören

Gabriel Kroher

Rubriklistenbild: © FFW

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