Grillkohle

Fast hätte es einen Waldbrand am Spitzingsee gegeben - Wanderer bekämpfen Flammen

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Das hätte leicht zum Waldbrand werden können: Aufmerksame Wanderer alarmierten die Feuerwehr am Sonntag über einen Brand am Spitzingsee-Westufer.

Das hätte leicht ins Auge gehen können: Am Spitzingsee wäre am Sonntag fast ein Waldbrand ausgebrochen. Aufmerksame Wanderer griffen beherzt ein - mit ihren Wasserflaschen.

Spitzingsee– Das hätte auch leicht richtig schiefgehen können: Am Sonntagnachmittag entwickelte sich auf einem Areal am Westufer des Spitzingsees ein Brand – bei der anhaltend trockenen Witterung hätte sich da schnell ein Waldbrand entwickeln können. Dass das nicht passierte, ist vermutlich dem beherzten Eingreifen von Wanderern zu verdanken, berichtet Nik Gumberger, Vize-Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Schliersee: Sie hielten das Feuer mit Wasserflaschen in Schach, bis die Feuerwehr eintraf.

Gegen 14 Uhr hatten Wanderer die Rauchentwicklung am Spitzingsee entdeckt und verständigten den Notruf. Mithilfe ihrer Wasserflaschen, die sie am See immer wieder auffüllten, versuchten die Wanderer, die aufglimmenden Flammen einzudämmen. 

Die 16 Einsatzkräfte der Schlierseer Feuerwehr mit den Abteilungen Spitzingsee und Neuhaus hatten das noch glimmende Material schnell abgelöscht und kontrollierten die Umgebung auf weitere Glutnester. Nach einer Stunde war der Einsatz erledigt. 

„Vermutlich hatten glühende Holzkohlen, welche auf dem Komposthaufen einer nebenstehenden Hütte entsorgt wurden, aufgrund des Windes wieder aufgeflammt und sich entzündet“, teilt die Wehr mit. Nachdem die ersten Einsatzkräfte ausreichend waren, konnten weitere Löschfahrzeuge aus Schliersee unverrichteter Dinge abdrehen.

ag

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