Schaulustige behindern Zugverkehr

Gaffer stellten sich sogar auf die Gleise -Züge ausgebremst

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Rauchwolken strömen aus dem Inneren der Halle.

Bei einem Großbrand in einer Müllsortieranlage arbeiten die Einsatzkräfte unter Hochdruck. Sie kämpfen dabei nicht nur mit den Flammen - sondern auch mit Gaffern.

Feldkirchen – Als am Samstagabend eine Firmenhalle in der Nähe des S-Bahnhofes Feldkirchen brannte, hatten die Einsatzkräfte alle Hände voll zu tun - und zwar nicht nur wegen des Feuers: Zahlreiche Gaffer behinderten den S-Bahn-Verkehr, weil sie in den Gleisen standen, um die Löscharbeiten der Feuerwehr und die Rauchwolken zu fotografieren.

Gaffer im Gefahrenbereich

Wie die Polizei berichtet, ignorierten die Schaulustigen die Warnungen vorbeifahrender Lokführer. Erst Bundespolizisten gelang es, die Gaffer aus dem Gleis- und damit Gefahrenbereich zu vertreiben. Anschließend mussten die Beamten weitere Gaffer davon abhalten, in die Gleise zu steigen. 

Dichter Rauch stieg aus dem Betrieb aus. 

Zug-Verspätungen als Folge

Aufgrund der Personen im Gleis - nicht wegen des Brandes -  kam es zu Verspätungen im Bahnverkehr. Die Bundespolizei warnt eindringlich davor, Gleise zu betreten: „Sie begeben sich damit in Lebensgefahr und behindern durch notwendige Räumungs- oder Absperrmaßnahmen, dass Beamte an anderer, gegebenenfalls lebensrettender Stelle zur Verfügung stehen. Ganz zu schweigen von der „Vorbildfunktion“! Sie sind mit solchem Verhalten Kindern, die sich gegebenenfalls schon bei geringen Ereignisse in den Gleisbereich begeben um besser sehen oder fotografieren zu können, ein schlechtes Vorbild. Die Münchner Bundespolizei hat dafür kein Verständnis und wird in ähnlichen Fällen Personalien erheben und Verwarnungen aussprechen!“

rat

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