Nach Saunabrand 

Feuer im „Aquariush“: Polizei kommt Ursache näher

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Völlig verkohlt sind die Überreste der Sauna nach dem Brand. Sie ist nicht mehr zu retten.  

Am Montag hat es im „Aquariush“ gebrannt. Die dortige Sauna ist nach dem verheerenden Feuer nicht mehr retten. Die Polizei kommt unterdessen der Ursache des Feuers immer näher.

Unterschleißheim – Zurück bleibt Zerstörung: Von der alten Blockhaussauna im Außenbereich des Freizeitbads „Aquariush“ ist nur noch ein schwarzes Holzgerippe übrig. Am Montag war dort gegen 1.30 Uhr ein Feuer ausgebrochen. „Wir gehen immer noch von einem technischen Defekt als Ursache aus“, sagt Stadtwerke-Chef Reinhard Reiter. Nach dem genauen Auslöser haben Polizisten und ein Gutachter am Montag am Brandort gesucht. Die Ermittlungen dauern an.

Um alle Flammen zu ersticken, hatten die Retter bei dem stundenlangen nächtlichen Einsatz das Sauna-Dach abgerissen. Über den Schaden von über 200 000 Euro sei am Montagabend auch Unterschleißheims Werkausschuss informiert worden, sagt Thomas Stockerl, Sprecher der Stadt. Es ist ein enormer Verlust für das frisch renovierte Bad. Die Modernisierung der bestehenden Saunalandschaft, das Thermalwasserbecken sowie die neue Schwitzhütte hatten 3,6 Millionen Euro gekostet – nicht, wie fälschlicherweise berichtet, sechs Millionen Euro.

Hallenbad und Thermalwasserbecken können Badegäste wie gewohnt nutzen. Die Saunalandschaft jedoch bleibt aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die neue Schwitzhütte wurde zwar nicht beschädigt. „Aber wenn Wind Staub und Asche aufwirbeln, saugt unsere Lüftungsanlage diesen Schmutz in die neue Sauna“, sagt Reinhard Reiter.

Sobald Polizei und Gutachter die Genehmigung erteilen, soll eine Firma die völlig verkohlte Blockhaussauna abreißen. Danach können Sauna-Gänger wieder schwitzen.  

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