Drei Einsätze in einer Nacht

Brände in Wohnanlage - Polizei sucht Feuerteufel

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Feuerwehreinsatz in mehreren Kellerräumen: In einer Wohnanlage hat es am Montagabend mehrfach gebrannt. Die Polizei geht von Brandstiftung aus.

Fürstenfeldbruck - Die Angst geht um in einem Hochhaus im Westen von Fürstenfeldbruck! Gleich dreimal ist dort in der Nacht zum Dienstag ein Feuer ausgebrochen - und es waren nicht die ersten Brände. Die Polizei fahndet jetzt nach dem Feuerteufel.

Montag, 18.45 Uhr: Im Keller des Hochhauses brennen Winterreifen. Die Plastikschutzhüllen wurden angezündet. Feuerwehrleute löschen und schleppen alles in Freie. Noch könnte alles Zufall sein. Ein technischer Defekt etwa oder unsachgemäß gelagerte heiße Asche. Als die Gefahr gebannt ist, rückt die Wehr ab. Doch um 22.45 Uhr schrillt schon wieder der Alarm. Diesmal haben sich die Flammen schon ausgebreitet. Das Schlimmste ist der Qualm. Einige der etwa 30 Bewohner der beiden betroffenen Aufgänge bringen sich selbst in Sicherheit.

Feuer in mehreren Kellerräumen ausgebrochen

Feuer in mehreren Kellerräumen ausgebrochen

Wie das Brucker Tagblatt berichtet, muss eine 30-Jährige schließlich mit Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Während 132 Einsatzkräfte die Situation in den Griff bekommen, lodern dann auch noch im Tonnenhäuschen Flammen auf. Drei Stunden lang müssen die evakuierten Hausbewohner ausharren, bis sie wieder in ihre Wohnungen können. Der Sachschaden wird auf 50 000 Euro geschätzt. Wie genau die Feuer gelegt wurden, ist noch unklar.

Wer etwas beobachtet hat oder sachdienliche Hinweise liefern kann, kann sich an die Kriminalpolizeiinspektion Fürstenfeldbruck unter Telefon (08141)612-0 wenden.

Sabine Kuhn

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