Massiver Feuerwehreinsatz

Brand in Ottobrunn: 17 Bewohner verletzt 

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Im Erdgeschoss eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses hat in der Nacht auf Dienstag ein Sofa im Treppenhaus gebrannt. Durch die starke Rauchentwicklung war den 70 Bewohnern in praktisch allen Etagen der Fluchtweg abgeschnitten.

Ottobrunn - 17 Menschen sind bei einem Brand in der Nacht auf Dienstag in einem Wohnhaus in der Ottostraße in Ottobrunn verletzt worden. Vor lauter Panik wollten einige Bewohner aus den Fernstern springen.

Ein Brandstifter hat in der Nacht zum Dienstag in einem Wohnhaus an der Ottostraße in Otto­brunn ein Feuer gelegt und damit das Leben der 100 Bewohner aufs Spiel gesetzt. Giftiger Rauch wälzte sich in die Wohnungen vor. „Die Menschen drängten sich an den Fenstern und hatten Todesangst“, berichtete Feuerwehrkommandant Eduard Klas dem Münchner Merkur. Letztendlich waren 17 Verletzte zu beklagen.

Die meisten Bewohner des zweigeschossigen Blocks schliefen bereits, als sie plötzlich kurz vor 3 Uhr von beißendem Rauch geweckt werden. Panik bricht aus. Einige wollten sogar aus dem Fenster springen, um der Rauchhölle zu entkommen, berichtet der Kommandant erschüttert.

Den 70 Einsatzkräften der Feuerwehren aus Otto­brunn und Neubiberg gelingt es, die Bewohner zu beruhigen und zu retten. Ihre Wohnungen sind teilweise unbewohnbar. Der Schaden geht in die Zehntausende. Ursache war ein brennendes Sofa, das im Treppenhaus des Erdgeschosses stand. Die Ermittlungen wegen schwerer Brandstiftung laufen. Einen konkreten Verdacht gibt es noch nicht.

Massive Rettungsaktion in Mehrfamilienhaus: Feuerwehr rettet zahlreiche Bewohner

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