Fast verhungert

Feuerwehr rettet zwei Eichhörnchen mit Drehleiter

+
„Fridoline“ haben seine Retter  eines der Eichhörnchen getauft, die nun aufgepeppelt werden. 

Tierisches Happy End: Die Feuerwehr Pullach hat zwei Eichhörnchen gerettet. Sie wären fast verhungert. Schuld war ihre Mama.

Pullach – Für die eigenständige Futtersuche sind sie noch zu klein: Vor dem Verhungern hat die Feuerwehr Pullach zwei Eichhörnchen bewahrt. Der Verein „Eichhörnchen Schutz“ hatte sich mit der Bitte um Hilfe an die Feuerwehr gewandt. Der Grund: Die Eichhörnchen-Mutter hatte ihre zwei weiblichen Jungtiere zu früh in dem Nest unter dem Hausdach eines Wohnhauses allein gelassen.

Zu jung zur Essenssuche

Pullachs Kommandant Harald Stoiber übernahm die Leitung bei der Rettungsaktion und berichtet: „Die Jungtiere fangen mit fünf Wochen gerade erst an, sich für Nüsse zu interessieren. Sie können sich aber noch kein Essen selber suchen.“ Sie wären verhungert. Also musste sie die Feuerwehr aus großer Höhe befreien. „Mit normalen Haushaltsmitteln wäre man an das Nest nicht hingekommen.“ Nachdem der erste Versuch, die jungen Eichhörnchen mithilfe von tragbaren Leitern zu retten, fehlschlug, kam die Drehleiter zum Einsatz. 

Mit der Drehleiter holen die Retter die Tiere aus dem Nest am Hausdach.

„Die Eichhörnchen sind sehr agil, griffsicher und konnten sich gut am Efeu der Fassade entlang bewegen. Wir hatten viel zu tun, um sie da oben zu fangen“, erläutert der Kommandant.

Süße Namen

Nach einer guten Stunde konnten die nur 85 Gramm schweren Eichhörnchen, die die Namen Fridoline und Florentina bekamen, den Helfern des Vereins übergeben werden. Die Tierschützer wollen die zwei wieder tüchtig aufpeppeln. 

Auch interessant

Meistgelesen

Gerüchteküche brodelt nach Vergewaltigung in Planegg: So erklärt die Polizei ihr Vorgehen
Gerüchteküche brodelt nach Vergewaltigung in Planegg: So erklärt die Polizei ihr Vorgehen
64 Schüler warten auf BOB - wenig später haben sie Tränen in den Augen
64 Schüler warten auf BOB - wenig später haben sie Tränen in den Augen
„Park-Abzocke“? Kunde ist wütend über Strafzettel - 30 Euro obendrauf nach Einkauf
„Park-Abzocke“? Kunde ist wütend über Strafzettel - 30 Euro obendrauf nach Einkauf
„Ich dachte, die Welt geht unter“: Feuerwehr-Großeinsatz zu denkbar schlechtem Zeitpunkt
„Ich dachte, die Welt geht unter“: Feuerwehr-Großeinsatz zu denkbar schlechtem Zeitpunkt

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.