Feuerwehr rettet Husky aus der brütenden Hitze

Starnberg - Eine Frau hat ein verletztes Kind am Donnerstagmittag ins Starnberger Krankenhaus gebracht. Weil das Auto in der brütenden Hitze stand, musste auch der Hund der Frau gerettet werden.

Ein aufmerksamer Besucher des Krankenhauses Starnberg hat am Donnerstagmittag in einem geparkten PKW einen Hund bemerkt, der bereits einen erschöpften Eindruck machte. Das Auto stand in der prallen Sonne auf dem Parkplatz des Krankenhauses. Für den Hund bestand also Lebensgefahr. Deswegen wurde der PKW von der alarmierten Feuerwehr Starnberg geöffnet.

Feuerwehr rettet Husky aus der brütenden Hitze

Feuerwehr rettet Husky aus der brütenden Hitze

Die Feuerwehrmänner mussten dabei die Seitenscheibe einschlagen. Andere Möglichkeiten, das Fahrzeug zu öffnen, waren zuvor bereits gescheitert. 

Ein Mitglied der Feuerwehr Starnberg stieg zu dem apathisch wirkenden Husky in den Kofferraum, um ihm Wasser zum Trinken zu geben.

In dem Fahrzeug herrschten Temperaturen wie in einer Sauna. Der Hund wurde anschließend in den Schatten gebracht und dort weiter betreut.

Ein ebenfalls anwesendes Mitglied der Starnberger Rettungshundestaffel half bei der Betreuung des sichtlich erschöpften Tieres. Mit einem feuchten Handtuch, durch Kühlung der Pfoten und dank ausreichend Trinkwasser erholte sich das Tier nach einiger Zeit wieder.

Dank einer Kennmarke, auf der eine Telefonnummer stand, erreichten die Einsatzkräfte die Besitzerin des Hundes. Sie war mit einem verletzten Kind im Krankenhaus.

Die Polizei klärte die Frau über ihr gefährliches Handeln auf. Die Besitzerin zeigte sich sehr einsichtig und war sichtlich geschockt, bevor sie ihren Hund in die Arme schloss. 

mm

Rubriklistenbild: © J. Römmler

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