Offene Flammen

Alarm bei Waldwirtschaft Großhesselohe: Fischbude brennt aus

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Ziemlich ausgebrannt ist die Steckerlfisch-Bude. 

Feueralarm in Großhesselohe: Auf dem Areal der Waldwirtschaft ist  am Sonntag eine Steckerlfisch-Bude ausgebrannt.

Pullach - Feueralarm in Großhesselohe: Zu früher Stunde musste die Feuerwehr Pullach am Sonntagmorgen zur Waldwirtschaft ausrücken. Dort brannte eine Steckerlfisch-Bude, die ein 47-Jähriger selbstständig auf dem Areal der Waldwirtschaft betreibt. Es qualmte heftig aus der Holzhütte - mehrere Stunden vor Betriebsbeginn. Verletzt wurde niemand. Doch an der Hütte entstand massiver Schaden - inklusive verkohlter Fische, die dort für den Tagesverkauf bereits gelagert worden waren.

Eine Passantin hatte um 7.45 Uhr die starke Rauchentwicklung an dem Verkaufsstand entdeckt, wie die Pressestelle der Polizei mitteilt. Sie alarmierte die Rettungskräfte. Die Freiwillige Feuerwehr Pullach rückte mit zehn Mann aus, berichtet der stellvertretende Kommandant, Thomas Maranelli. „Kurz nach dem Eintreffen brannte ein Teil der Außenwände durch, es waren offene Flammen zu sehen“, sagt er. Die Retter hatten das Feuer aber „schnell eingedämmt“. So verhinderten die Retter auch, dass der Brand auf eine zweite Holzhütte direkt neben der Fischbude übergriff.

Auch ein Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr München rückte mit neun Mann aus. Denn zahlreiche Retter der Feuerwehr Pullach befanden sich bei einer Großübung in Tuntenhausen und konnten nicht eingreifen. Da beim Eintreffen der Münchner Kollegen der Brand bereits unter Kontrolle war, unterstützten sie die Pullacher und konnten schnell wieder abrücken. Insgesamt dauerte der Einsatz knapp zwei Stunden.

Es entstand ein erheblicher Schaden an der Fischbude und deren Einrichtung: Die Polizei schätzt ihn auf rund 45.000 Euro. Warum die Hütte in Brand geriet, ist derzeit noch unklar. Die Ermittlungen laufen noch. 

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