Zweiter Unfall in zwei Wochen

Nach Badeunfall am Emmeringer See: Flüchtling gestorben

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Einsatz am Emmeringer See

Emmering - Taucher der Wasserwacht haben am Freitag Vormittag einen Asylbewerber nach einem Badeunfall aus dem Emmeringer See gerettet. Er wurde unter laufender Reanimation mit dem Sanka ins Brucker Krankenhaus gebracht. Dort verstarb er am Nachmittag.

Todes-Drama im Emmeringer See: Taucher der Wasserwacht haben am Freitagmittag einen 31-jährigen Mann nach einem Badeunfall aus dem See geborgen. Er wurde mit dem Sanka ins Brucker Krankenhaus gebracht. Hier kämpften die Ärzte vergebens um das Leben des Asylbewerbers aus Afghanistan. Er starb am frühen Nachmittag.

Ein Zeuge hatte gegen 11.10 Uhr gesehen, wie der Mann abtauchte, berichtet das Fürstenfeldbrucker Tagblatt. Als dieser nicht mehr zu sehen war, alarmierte der Münchner sofort die Rettungskräfte, die mit einem Großaufgebot und einem Rettungshubschrauber zum See eilten. Die Taucher fanden den Mann in acht Metern Tiefe etwa 30 Meter vom Ufer entfernt. Laut Erkenntnissen der Polizei war der Asylbewerber mindestens 15 Minuten unter Wasser.

Es ist der zweite tödliche Unfall eines Flüchtlings im Emmeringer See innerhalb eines Monats. Erst am 17. Mai war ebenfalls ein junger Mann im See untergegangen. Der Eritreer (23) starb noch am selben Abend in einem Krankenhaus. Einige Tage darauf versammelten sich um die 50 Menschen am See, um in einer Trauerfeier Abschied zu nehmen. In dem Zusammenhang kam auch die Idee auf, Asylbewerbern Luftmatratzen oder Schwimmnudeln zur Verfügung zu stellen. Davor warnt das Bayerische Rote Kreuz eindringlich. Solche Schwimmhilfen würden eine trügerische Sicherheit vorgaukeln.

ST

Bilder: Flüchtling aus Emmeringer See geborgen

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