Landesinnenminister: Terrorverdächtiger in der Uckermark gefasst

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Mädchen laut Klinik außer Lebensgefahr

Flughafen-Findling hat jetzt einen Namen

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Auf dieser Toilette am Münchner Flughafen wurde das Mädchen am Donnerstag entdeckt.

München - Das Krankenhaus, in dem der vorige Woche am Flughafen aufgefundene Findling versorgt wird, hat gute Nachrichten zu seinem Gesundheitszustand überbracht. Und: Das Baby hat jetzt einen Namen.

Das Neugeborene war bereits stark unterkühlt, als es vergangenen Donnerstag auf einer Toilette am Flughafen entdeckt wurde. Aber wenigstens war das Mädchen am Leben. Während von der Mutter immer noch jede Spur fehlt, hat sich das Krankenhaus, in dem das Baby derzeit versorgt wird, über dessen Gesundheitszustand geäußert. Die frohe Botschaft: Das Mädchen ist außer Lebensgefahr und hat schon einen Namen: Es heißt Franziska.

Ihr Start ins Leben war alles andere als wohlbehütet. Auf einer Flughafentoilette erblickte Franziska das Licht der Welt. Sie ist 3500 Gramm schwer und 54 Zentimeter groß. Ihre Organe funktionieren gut, sie ist außer Lebensgefahr, meldet das Haunersche Kinderspital in München. Welche Auswirkungen die Geburt am Flughafen für das Mädchen später einmal haben wird, ist aber noch immer ungewiss. In einer Pressemitteilung heißt es: „Die Ärzte können keine Prognose über den weiteren Behandlungsverlauf sowie mögliche Spätfolgen machen.“ Das Jugendamt ist bereits informiert, ein Vormund wird bestellt. Von Seiten der Kinderklinik heißt es: „Alle Beteiligten hoffen, dass Franziska sich gut entwickeln wird und im Schutz einer Familie aufwachsen kann.

Bei der Suche nach der Mutter tappt die Polizei aber weiterhin im Dunkeln. Peter Grießer, Pressesprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern-Nord: „Leider gibt es keine weiteren Erkenntnisse. Deswegen rufen wir die Leute immer noch dazu auf, sich bei uns zu melden, sollten sie etwas beobachtet haben.“ Auch die Zeugin, die vor der Flughafentoilette mit der Mutter gesprochen hatte, wird noch gesucht. Grießer: „Wir werden das bald klären.“

Franziska war bei ihrem Auffinden wie gesagt unterkühlt, aber äußerlich unverletzt. Per Hubschrauber wurde sie ins Krankenhaus gebracht und wartet seitdem auf die Rückkehr ihrer Mutter.

Johannes Heininger

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