Ihr Schicksal bewegt München

Flughafen-Baby: So geht es mit Franziska jetzt weiter

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Auf dieser Parkhaus-Toilette wurde die kleine Franziska gefunden.

München - Sie ist erst zwei Wochen auf der Welt, doch ihr Schicksal rührt ganz Bayern: Jetzt hat das Sozialreferat erklärt, wie es mit der kleinen Franziska weitergeht

Sie wurde am 29. Juli auf einer Flughafentoilette geboren und im kalten Wasser der Kloschüssel liegen gelassen. Derzeit liegt das Mädchen auf der Intensivstation der Haunerschen Kinderklinik. Sobald sie die Klinik verlassen kann, kommt sie in eine Bereitschaftspflegestelle der Stadt München. Eine Adoption ist derzeit nicht angedacht.

Dass eine 23-Jährige aus Heidenheim die Mutter von Franziska ist, hat ein DNA-Test bestätigt. Ihre Eltern hatten die Baden-Württembergerin nach einem dreimonatigen Au-Pair-Aufenthalt in Dubai vom Flughafen abgeholt. „Wie es möglich ist, dass die Eltern die Schwangerschaft nicht bemerkt haben wollen und weshalb die Frau leugnet, schwanger gewesen zu sein, kann ich nicht erklären“, sagt Hans-Peter Kammerer vom Polizeipräsidium Oberbayern Nord. Mittlerweile hat die Staatsanwaltschaft Landshut bestätigt, dass die Mutter der 23-Jährigen vor der Toilette stand, während die Tochter die Franziska geboren hat.

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