Großeinsatz der Polizei

Baby in Flughafen-Toilette gefunden - Fahndung nach Mutter

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Die Polizei rückte mit etwa 40 Beamten am Flughafen an.

Flughafen - Großeinsatz am Flughafen München. Der Grund: In einem Parkhaus wurde ein Baby gefunden, das unter laufender Reanimation ins Krankenhaus gebracht wurde.

In einer Damentoilette am Flughafen München ist am Donnerstagnachmittag ein Neugeborenes gefunden worden. Tatort ist das Großparkhaus P20 direkt neben dem Lufthansa-Terminal 2. Eine Frau, die gegen 15.15 Uhr den Abort aufsuchte, entdeckte den Säugling, so Hans-Peter Kammerer vom Polizeipräsidium Oberbayern-Nord in Ingolstadt. Sofort setzte die Frau einen Notruf ab. Zufällig befand sich eine Streife der Bundespolizei in der Nähe.

Noch ist unklar, welchen Geschlechts das Baby ist. Es war laut Harald Lindacher, Sprecher der Flughafenpolizei, beim Auffinden noch am Leben, allerdings wohl in einem sehr schlechten gesundheitlichen Zustand. Anfangs wirkte es leblos. Unter laufender Reanimation wurde es umgehend mit einem Rettungshubschrauber mit einem Kindernotarzt an Bord in eine Münchner Klinik geflogen. Ob es überleben wird, kann noch keiner sagen.

Von den Eltern fehlt bislang jede Spur. Mutmaßlich hat die Mutter das Kind in der Toilette zur Welt gebracht und hat sich dann abgesetzt. Auch zum Vater gibt es bis dato keine Hinweise.

Zur Fahndung stoppte die Bundespolizei nach Angaben von Christian Köglmeier alle S-Bahnen. Es gibt die Vermutung, dass die Mutter auf dem Schienenweg das Weite gesucht hat. Zahlreiche Beamte schwärmten laut Kammerer auch in die beiden Terminals und in den Zentralbereich aus, um nach einer Frau zu suchen, die kürzlich entbunden haben könnte. Das Parkhaus wurde im Bereich des Fundortes abgeriegelt.

Die weiteren Ermittlungen übernimmt auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Landshut die Kripo Erding. Sachdienliche Hinweise werden unter Tel. (0 81 22) 96 80 erbeten.

Erinnerungen an das Landtagsbaby

Maxi wurde am Ostfriedhof beerdigt.

Ein kleines Baby, eingewickelt in Plastiktüten und bereits stark verwest: Diesen Gruselfund machten Spaziergänger im Oktober 2009 in der Grünanlage hinter dem Maximilianeum. Bis heute weiß niemand, wer die Mutter ist. Auch ein groß angelegter Gentest lieferte keine Ergebnisse. Die Ermittler glauben inzwischen, dass die Frau aus Osteuropa stammt und in München auf der Durchreise war. Sie gaben dem Kind den Namen „Maxi“ und beerdigten es in einem winzigen Sarg am Ostfriedhof.

Bilder: Großeinsatz am Flughafen München

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