Flughafen: Startbahn-Einwände abgewiesen

Freising - Im Planungsverfahren für die 3. Start- und Landebahn am Münchner Flughafen wird es trotz fast 25.000 neuer Einwendungen keine weiteren Erörterungstermine geben.

Es habe sich seit der ersten Erörterung kein neuer Sachverhalt ergeben, begründete die Regierung von Oberbayern als Planungsbehörde am Donnerstag ihre Entscheidung. Die seit der zweiten Auslegung der Pläne eingegangenen 24 808 Einwendungen blieben aber Gegenstand des seit 2007 laufenden Planfeststellungsverfahrens.

Das Aktionsbündnis “AufgeMUCkt“ der Startbahngegner protestierte scharf gegen die Verweigerung einer neuen Erörterung und kündigte für diesen Freitag eine Kundgebung an. Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) sagte, er setze weiter auf Dialog.

Im Oktober 2007 leitete die Regierung von Oberbayern das Planfeststellungsverfahren für den Bau einer dritten Start- und Landebahn ein. In den ersten neun Monaten des Jahres 2010 nutzten insgesamt 26 Millionen Reisende den Münchner Airport, Tendenz weiter steigend.

tz

Rubriklistenbild: © dpa

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