Wohl bei Landeanflug auf München

Boeing 747 verliert Mega-Flugzeugteil auf Feld 

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Auf ein Feld bei Wartenberg hat ein Landwirt das abgestürzte Fluzgzeugteil entdeckt - es gehört vermutlich zu einer russischen Frachtmaschine.

Ein Landwirt hat am Freitagmorgen ein Flugzeugteil auf einem Feld bei Wartenberg entdeckt, das eine Boeing 747 beim Landeanflug auf den Flughafen München verloren hat.

Wartenberg/Flughafen - Das Wichtigste zuerst: Bei dem Flugunfall, der sich am frühen Freitagmorgen bei Wartenberg ereignete, wurde niemand verletzt, es gab keinen nennenswerten Sachschaden - unterm Strich war viel Glück im Spiel. Lediglich das Feld hat ein wenig unter dem Aufschlag gelitten, als die Abdeckung einer Tragfläche vom Himmel und auf ein Feld fiel.

Trotzdem dürfte der Landwirt Konrad Ganslmeier, der um kurz nach 7 Uhr auf seiner Wiese das große Flugzeugteil entdeckte, zumindest überrascht gewesen sein. „Glücklicherweise ist das Teil in die Wiese eingeschlagen und nicht ein paar Meter weiter ins Wohnhaus oder in unsere Ochsenherde“, sagt er erleichtert. 

Er rief die Polizei, die wiederum ermittelte, dass es sich bei der Maschine, zu dem das Teil mutmaßlich gehörte, um ein russisches Transportflugzeug handeln müsste, möglicherweise eine Boeing 747. Dieser erste Verdacht bewahrheitete sich: Wie sich herausstellte, stammt der ominöse Metallkasten von einer Boeing 747-400, die der russischen Frachtfluggesellschaft CargoLogic Air gehört und im Auftrag einer weiteren russischen Gesellschaft, der AirBridge Cargo, unterwegs war.

Der Fracht-Jumbo war in der Früh in Frankfurt gestartet und befand sich im Landeanflug auf München, als das Flugzeugteil sechs Kilometer östlich des Flughafens vom rechten Tragflügel abbrach. Die Maschine sei kurz nach 6 Uhr aber ganz normal gelandet, so eine Flughafen-Sprecherin. 

dw/kb

Video: Nach 25 Jahren - Die Reste vom Flughafen München-Riem

Video: SnackTV

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