Klage abgewiesen

Frau klagt gegen Lärmschutzwand - und scheitert

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Margarete Schlundt aus Gröbenzell im Gerichtssaal.

München - Gegen eine hohe Lärmschutzwand hat eine Frau aus Gröbenzell geklagt. Die Wand sei eine "unerträgliche visuelle Zumutung" fand die Klägerin - das Gericht wies die Klage der Frau trotzdem ab.

Lärmschutzwände an Autobahnen sind zwar nicht schön - aber immer noch besser als Krach. Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) in einem am Montag veröffentlichten Urteil entschieden (Az. 22 A 12.40062). Er wies damit die Klage einer Frau ab, deren Grundstück an den Bahngleisen der Strecke München - Augsburg liegt.

Die Frau hatte gegen eine meterhohe Lärmschutzwand geklagt, weil sie diese als „unerträgliche visuelle, ästhetische und psychische Zumutung empfindet“, wie das Gericht mitteilte. Sie berief sich auch darauf, dass der Wert ihres Grundstückes sinke und forderte zumindest transparente Elemente in der Wand.

Nach Auffassung des BayVGH dient die Lärmschutzwand aber der menschlichen Gesundheit und kommt den Bewohnern von rund 150 Anwesen an der Bahnstrecke zu Gute. Bei der Entscheidung könne es also nicht um private Einzelinteressen gehen. Weder die Verhinderung eines hässlichen Anblicks noch die Bewahrung der freien Aussicht seien besonders schutzwürdig, urteilte der Gerichtshof.

Revision nicht zugelassen

Der BayVGH hat gegen sein Urteil keine Revision zugelassen. Gegen die Nichtzulassung der Revision kann aber Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingelegt werden.

Lärmschutzwände an Autobahnen sind zwar nicht schön - aber immer noch besser als Krach. Das hat der Bayerische Verwaltungsgerichtshof (BayVGH) in einem am Montag veröffentlichten Urteil entschieden (Az. 22 A 12.40062). Er wies damit die Klage einer Frau ab, deren Grundstück an den Bahngleisen der Strecke München - Augsburg liegt.

Die Frau hatte gegen eine meterhohe Lärmschutzwand geklagt, weil sie diese als „unerträgliche visuelle, ästhetische und psychische Zumutung empfindet“, wie das Gericht mitteilte. Sie berief sich auch darauf, dass der Wert ihres Grundstückes sinke und forderte zumindest transparente Elemente in der Wand.

Nach Auffassung des BayVGH dient die Lärmschutzwand aber der menschlichen Gesundheit und kommt den Bewohnern von rund 150 Anwesen an der Bahnstrecke zu Gute. Bei der Entscheidung könne es also nicht um private Einzelinteressen gehen. Weder die Verhinderung eines hässlichen Anblicks noch die Bewahrung der freien Aussicht seien besonders schutzwürdig, urteilte der Gerichtshof.

Der BayVGH hat gegen sein Urteil keine Revision zugelassen. Gegen die Nichtzulassung der Revision kann aber Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht in Leipzig eingelegt werden.

dpa

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