Willkommenes Geschenk

Frau spendet Ebersberger Klinik 300.000 Euro

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Freuen sich über die großzügige Spende (v.l.): Klinik-Geschäftsführer Stefan Huber, Chefärztin Cornelia Höß und Landrat Robert Niedergesäß.

Die Kreisklinik  hat eine zweite Spende über 150 000 Euro von derselben Bürgerin aus dem Landkreis erhalten, die schon im Mai 2017 150 000 Euro gespendet hatte. 

Ebersberg – In Abstimmung mit der Spenderin werden 100 000 Euro der neuen Spende für die Abteilung für Geburtshilfe der Kreisklinik verwendet. Zur weiteren Verbesserung der Sicherheit von Schwangeren und Unterstützung der Tätigkeit der Hebammen wird in allen Kreißsaalräumen der Klinik ein zentrales CTG-Monitoring installiert. CTG bezeichnet ein Verfahren zur simultanen Registrierung und Aufzeichnung der Herzschlagfrequenz und des Bewegungsmusters des ungeborenen Kindes sowie von Wehentätigkeit und Pulsfrequenz der werdenden Mutter. Das Verfahren wird sowohl in der Schwangerenbetreuung als auch zur Überwachung von Mutter und Kind während der Geburt eingesetzt. Durch die Vernetzung aller laufenden CTGs und ihre Übertragung in alle gewünschten Räume können Ärzte und Hebammen Herzschlagfrequenz und Wehenverlauf aus jedem Kreißsaal überwachen und sofort reagieren, wenn Auffälligkeiten auftreten. Zudem können die gynäkologischen Fachärzte z. B. auch im Arztzimmer oder im OP über Bildschirme Überblick über die aktuelle Situation der werdenden Mütter und der ungeborenen Kinder erhalten. Aufgrund der Schließung von Geburtshilfeabteilungen in der direkten Nachbarschaft rüstet die Kreisklinik ihren kürzlich auch renovierten und ansprechend gestalteten Kreißsaal technisch und personell erheblich auf.

Die weiteren 50 000 Euro werden – wie die erste Spende – für den behindertengerechten bzw. rollstuhlgerechten Ausbau der Patientenzimmer im 9. Bauabschnitt verwendet. Landrat Robert Niedergesäß und Geschäftsführer Huber haben sich bei der großzügigen Spenderin und Klinikpatientin persönlich recht herzlich für diese sehr ungewöhnliche, erfreuliche Zuwendung zum Wohle der Patienten und Bürger im Landkreis Ebersberg bedankt.

Niedergesäß: „Es ist bewundernswert und vorbildlich, mit welchem Herzblut die Spenderin Patienten und kranken Menschen ihr finanzielles Vermögen zur Verfügung stellt, auch weil sie von der Arbeit der Klinik sehr überzeugt ist!“ Huber: „Wir sind unendlich dankbar für diese ehrenwerte und großartige Geste im Sinne der Nächstenliebe!“

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